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Pressespiegel

04. Jun 2020

Fakten, Zahlen und Infos zum Spiel in Freiburg

Alle wichtigen Fakten und wissenswerten Informationen rund um das Auswärtsspiel der Fohlen am...


04. Jun 2020

Rose: „Wir wollen weiter angreifen“

In der virtuellen Pressekonferenz vor der morgigen Auswärtspartie beim SC Freiburg (20:30 Uhr)...


04. Jun 2020

Borussia verlängert Vertrag mit Wendt um ein Jahr

Borussia hat den im Sommer auslaufenden Vertrag mit Linksverteidiger Oscar Wendt um ein Jahr bis...


04. Jun 2020

Frist für Bestellungen von "Pappkameraden" endet

Die Frist für Bestellungen von "Pappkameraden" endet am morgigen Freitag. Unter...


04. Jun 2020

Der kommende Gegner im Portrait: SC Freiburg

Am Freitagabend (20:30 Uhr) gastiert Borussia am 30. Bundesliga-Spieltag beim SC Freiburg. Wir...


04. Jun 2020

Nach Thurams Kniefall-Protest: Instagram-Zoff zwischen Borussia und Ex-Nationalspieler

Der frühere Torwart überrascht mit fragwürdigem Statement zu VfL-Trainer Marco Rose


04. Jun 2020

Vor nächster Transfer-Periode: Gladbach-Juwel wechselt zu Berater von Sané und Boateng

Der Gladbach-Profi will seine Karriereplanung wohl vorantreiben.


04. Jun 2020

Zwei Rückkehrer: Aber Gladbachs Hinspiel-Held fehlt in Freiburg

Tony Jantschke und Raffael kehren in den Kader zurück.


03. Jun 2020

Vom Fohlen-Stall in die Südstadt: Kult-Borusse van Lent über neuen Köln-Trainer

Nach dem 30. Juni trennen sich die Wege.


03. Jun 2020

„Mein Sohn wird nie Fan“: Ter Stegen stichelt gegen Köln – FC-Mitarbeiter reagiert

Der Ex-Borusse hütet mittlerweile das Tor des FC Barcelona.


04. Jun 2020

Kampf um die Champions League: Borussia hilft nur die Rückkehr zur Konstanz

Borussia steht im Rennen um die Champions League sehr gut da. In den letzten Spielen braucht das Team von Marco Rose jedoch viele Siege, ein Hin und Her wie zuletzt könnte Konsequenz haben.

 


04. Jun 2020

Nach Geste von Borussias Marcus Thuram: Eberl kritisiert den DFB für Umgang mit Rassismus-Protest

Borussias Sportdirektor Max Eberl hat sich noch einmal zu der Geste von Stürmer Markus Thuram beim 4:1 gegen Union Berlin und den Umgang des Deutschen Fußball-Bundes mit der Sache geäußert.

 


04. Jun 2020

Entscheidungen gefallen: Die Zukunft von Wendt und Strobl ist geklärt

Borussia verlängert den Vertrag von Oscar Wendt bis 2021. Das teilte Sportdirektor Max Eberl am Donnerstag mit. Der schwedische Linksverteidiger ist seit 2011 ein Gladbacher. Tobais Strobl wird hingegen gehen. Er wird künftig für den FC Augsburg spielen.

 


04. Jun 2020

Fohlenfutter: Alles Wichtige über Borussia Mönchengladbach

Welcher Spieler geht? Wer spielt am Wochenende? Was sagt der Trainer? Im Fohlenfutter lesen Sie alle Informationen und Hintergründe zu Borussia Mönchengladbach.

 


04. Jun 2020

Stindl seit Neustart noch ohne Torbeteilung: Bei Borussia stellt sich die Zehner-Frage

Lars Stindl konnte sich zuletzt beim Sieg gegen Union Berlin steigern, war aber noch nicht effektiv und der einzige in Borussias Angriff ohne Scorerpunkt. Kommt es zum Wechsel im offensiven Mittelfeld?

 


03. Jun 2020

Ein Fluch wird volljährig

Vier komplette Geisterspieltage haben wir nun erlebt und es deuten sich die ersten Erkenntnisse an, wie sich die neue Situation auf das Ergebnis der Partien auswirkt. Vor der Coronapause gab es in 43% aller Spiele Heimsiege, in 35% der Fälle Auswärtssiege. In den bisherigen 36 Spielen seitdem ist die Heimsiegquote fast halbiert worden (22%) während exakt 50% aller Spiele vom Auswärtsteam gewonnen wurden. Ob das jetzt schon statistisch signifikant ist, hängt davon ab, welches Testverfahren man wählt und in welche Kategorie man das Rheinderby im März einordnet, aber es deute sich an, dass das Fehlen der Zuschauer tatsächlich der Gastmannschaft zugutekommt. Auch hat man zumindest subjektiv (Zahlen dafür haben wir noch nicht erhoben) den Eindruck, dass die leeren Stadien eher den Mannschaften schaden, die über Leidenschaft und Kampf kommen und sich noch häufiger als sowieso die Teams mit der höheren spielerischen Qualität durchsetzen. Beides spräche also eigentlich sehr für die Borussia bei ihrem Gastspiel in Freiburg am Freitagabend, wenn, ja wenn es eben nicht ausgerechnet Freiburg wäre. Viele Flüche und schwarze Serien konnte die Borussia in den vergangenen Jahren elegant ad acta legen, selbst in Augsburg gelang vor einigen Monaten ein Sieg, aber Freiburg erscheint zumindest in Bundesligaspielen seit jenem 1:0 durch Arie van Lent am 23. März 2002 eine uneinnehmbare Festung und das schlimmste ist, dass man meist auch völlig verdient die Punkte im Breisgau ließ. Dass ein Durchbrechen dieser Horrorbilanz gerade in diesem Jahr besonders wichtig wäre, zeigt schon ein kurzer Blick auf die Tabelle. Gerade einmal 4 Tore Vorsprung hat man auf die Konkurrenz aus Leverkusen. Angesichts des Heimspiels der Betriebsmannschaft gegen den wiedererstarkten Rekordmeister aus München, könnte man diesen Vorsprung auf 3 Punkte ausbauen, den man aber vermutlich am Wochenende darauf beim eigenen Spiel bei den Bayern gleich wieder zu verlieren droht. Oder anders ausgedrückt: ein Sieg in Freiburg würde garantieren, zumindest punktgleich mit Leverkusen in die letzten 3 Spiele gehen zu können. Schafft man es irgendwie den Aberglauben mal einen Moment zu verdrängen, sehen die Aussichten für solch einen Erfolg gar nicht so schlecht aus. Zwar gibt es neben dem länger ausfallenden Zakaria im Moment noch einige andere Verletzungssorgen bei der Borussia (Embolo, Raffael, Strobl, Johnson), aber angesichts der momentanen Form von Neuhaus, Hofmann, Plea, Thuram und auch einem besser werdenden Lars Stindl, gibt es eigentlich keinen zwingenden Grund zu Startelf-Wechseln im Vergleich zum Sieg gegen die Unioner. Der Gegner aus Freiburg steht zwar weiterhin auf einem achtbaren einstelligen Tabellenplatz, den man sich aber vor allem in den ersten Spielen der Hinrunde verdient hat, als man ein ziemlich leichtes Auftaktprogramm fast optimal nutzen konnte und 6 Siege in den ersten 11 Spielen holte. Seitdem sind in 18 Spielen nur noch 4 weitere Dreier für den SC hinzugekommen und der elfte Platz in der Rückrundentabelle reflektiert die Qualität der Streich-Truppe erheblich realistischer als es der zwischenzeitliche Championsleague-Platz im Herbst tat. Das heißt natürlich nicht, dass der SCF ein leichter Gegner ist. Abgesehen von einer 4:0 Niederlage gegen Karneval-gedopte Kölner verliefen die meisten Spiele relativ knapp wie zuletzt auch die etwas unglückliche Niederlage gegen Bayer Leverkusen. Die Breisgauer verfügen über eine stabile Grundordnung und können auf die mit Abstand wenigsten Gegentore unterhalb des ersten Tabellendrittels verweisen. Offensiv sieht ist die Bilanz nicht ganz so überzeugend aber mit Vincente Grifo, der anscheinend nur in Freiburg sein Potential abrufen kann, Freistoß-Künstler Jonathan Schmid und natürlich dem Goalgetter Nils Petersen verfügt man über diverse Spieler, die der Borussia weh tun können (der U21-EM-Held Luca Waldschmidt hingegen hat eher eine durchwachsene Spielzeit). Wer auch immer am Freitagabend als Sieger vom Platz geht, es wird vermutlich kein Torfestival geben, denn nur in Spielen des VFL Wolfsburg fielen noch weniger Treffer als in denen mit Freiburg-Beteiligung (2.7 im Durchschnitt). Mit einem lockeren Sieg wird auf Gladbacher Seite ohnehin wohl niemand rechnen, denn selbst den noch neueren Spielern im Verein wird die verheerende Bilanz im Dreisamstadion bewusst sein. Seitenwahl-Prognose: Mike Lukanz: Mein Tipp: Es ist Freiburg. 0:1. Christian Spoo: Meiner auch. Michael Heinen: Ich schließe mich dem Redaktionsoptimismus an. Thomas Häcki: Diese Partie ist wahrlich schwer zu tippen. Beide Mannschaften zeigen derzeit 2 Gesichter. Schwer wird es, die Freiburger Defensive zu knacken, sodass vieles für ein 1:1 spricht. Claus-Dieter Mayer: Mit einem 3:1-Sieg hat die Borussia die CL-Qualifikation weiterhin in eigener Hand und verbaselt sie dann erst am letzten Spieltag daheim gegen Hertha.


01. Jun 2020

Zeichen gesetzt

Copyright: Christian Verheyen/Borussia Zwei Momente werden hängenbleiben von diesem Sonntagnachmittag im Borussia Park: Spieler, die aufstehen, wenn ein Anderer nach langem Leiden endlich seine ersten Minuten auf dem Rasen bekommt. Und ein Spieler, der niederkniet, um so auch so symbolisieren, was 30 Meter weiter oben zurecht auf der Dachvorderkante hängt: „Gegen Rassismus!“ Der Spiegel-Journalist Peter Ahrens fasste es nach Spielschluss kurz und prägnant in einem Tweet zusammen: „Das hat mir heute alles ganz gut gefallen aus dem Borussia Park.“ Denn neben den emphatischen und richtigen Zeichen, die die Mannschaft als Kollektiv bei der Einwechslung von Mamadou Doucouré und Marcus Thuram als Individuum gegen Rassismus gesetzt haben, gelang zudem ein sportlich überzeugender wie wichtiger 4:1-Heimsieg gegen Aufsteiger Union Berlin. Nach zuletzt nur einem Punkt aus zwei Spielen war dies die Reaktion einer Spitzenmannschaft, die verdeutlicht, bis zum Ende dieser skurrilen Saison ganz oben mitspielen zu wollen - und zu können. Von Beginn an wurde in diesem Spiel klar, wer der Favorit ist. Marco Rose musste bedingt durch einige Ausfälle (Strobl, Zakaria, Embolo) etwas umstellen, doch die Qualität, die Borussia zurzeit und trotzdem auf den Platz bringen kann, ist ein wichtiges Pfund. Zudem scheinen einige Spieler nach einem Formtief zurück zu alter Stärke zurückzukehren. Allen voran Florian Neuhaus, der nicht nur wegen seines Tores zum 1:0 einer der besten Spieler auf dem Platz war. Neuhaus war überall zu finden, übernahm Initiative, war bissig in Zweikämpfen und um spielerische Lösungen bemüht. Zudem war die Art und Weise, wie er das Tor erzielte, symbolisch: Mit Zug zum Tor, sich trotz Trikotziehens und Drängelns nicht beirren lassen, um den Ball schließlich mit einem Kraftakt (und etwas glücklich) ins Tor zu schießen. Sei es drum: Es wird für die letzten Partien dieser Saison eben entscheidend sein, so viele Leistungsträger wie möglich in Top-Form zur Verfügung zu haben, wenn überragende Spieler wie Denis Zakaria nicht zur Verfügung stehen. Copyright: Christian Verheyen/Borussia In der Offensive hatten die ebenso aktiven wie spielfreudigen Thuram und Plea leichtes Spiel mit den oft ruppigen, aber eben auch oft überforderten Berliner Verteidigern um den ehemaligen BVB-Profi Neven Subotic. Bei Thurams Toren zum 2:0 und 3:1 sowie Pleas Treffer zum 4:1 hatten Borussias Angreifer im Strafraum mehr Abstand zu ihren Gegenspielern als beim offenen Husten in einem Supermarkt in diesen Tagen. Dennoch ist die Konsequenz der Chancenverwertung eben auch eine Frage der Qualität und etwas, das gegen Bremen und Leverkusen noch vermisst wurde. Der kurze Moment der Schläfrigkeit beim zwischenzeitlichen 1:2-Anschlusstreffer nach einem Standard wurde schnell korrigiert, so dass während des Spiels niemand ernsthaft an einem Heimerfolg zweifelte. Auch mit Blick auf den engen Tabellenstand auf den Plätzen 2 bis 5 war es gut und wichtig, auch die Tordifferenz zu verbessern. Sicherlich, der Gegner aus Berlin-Köpenick war für Borussia in dieser Form sicher kein Maßstab. Dennoch ist kein Sieg in der Bundesliga selbstverständlich, wie das müde Auswärtsspiel in Bremen wenige Tage zuvor gezeigt hatte. Mit dieser Leistung und der Fokussierung aus dem Union-Spiel braucht Borussia jedoch auch vor dem historisch bedingten Albtraum-Auswärtsspiel in Freiburg keine Angst zu haben. Ein Sieg im Breisgau wäre das nächste, (sportlich) sehr wichtige Zeichen.


28. Mai 2020

Keine Angst vor den Angstgegnern

Copyright:Gumzmedia/Nordphoto Fangen wir positiv an: Borussia bot in Bremen einen engagierten Kampf gegen eine Mannschaft, die sich mit Händen und Füßen gegen den Abstieg wehrte. Die Elf von Marco Rose blieb ohne Gegentor und rückte wieder vor auf Tabellenplatz 4. Aufgrund der Ergebnisse auf den anderen Geisterplätzen profitierte der Champions-League-Anwärter letztlich sogar mehr von diesem 0:0 als der Tabellen-Vorletzte. Trotzdem werden nur die kühnsten Optimisten ein positives Fazit unter diese Partie setzen, dass im Vorneherein aus gutem Grund als Pflichtsieg eingestuft worden war. Fakt ist nämlich: Der Punktgewinn vom Dienstagabend war für die Bremer erst der 22. im 27. Spiel nach zuletzt sieben Bundesliga-Heimniederlagen in Folge. Borussia brachte das Tor dieser äußerst defensivschwachen Mannschaft (59 Gegentore) nicht ein einziges Mal in ernsthafte Gefahr. Selbst die eklatanten Schwächen bei Standards, die Leverkusen in der vergangenen Woche deutlich offenbart hatte, konnten nicht einmal ausgenutzt werden. Borussias wenige Ecken und Freistöße verpufften allesamt wirkungslos. Der schwachen ersten Halbzeit gegen Bayer folgten somit zwei weitere, was insgesamt zu wenig ist für einen Verein mit höheren Ambitionen. Borussia wird sich in den kommenden Wochen deutlich steigern müssen, wenn sie den glücklich wiedererkämpften 4. Tabellenplatz bis zum Saisonende verteidigen möchte. Dies umso mehr, als dass nach dem kommenden Spiel ein Auswärtsdoppelpack wartet, bei dem die Partie in München noch die machbarere Aufgabe darstellt. Bevor es zum alljährlichen „Prime“-Fußball im Breisgau kommt, wartet mit Union Berlin ein noch viel größerer Angstgegner, gegen den Borussia in seiner Vereinsgeschichte bislang jede Partie verloren hat. Fairerweise waren es nur zwei, denn nach der peinlichen Pokalpleite im Jahr 2001 sorgte Union Berlin zuletzt für Borussias größte Hinrunden-Enttäuschung. Der kleinere, aber sympathischere Hauptstadt-Klub ist allerdings derzeit weit von seiner Bestform entfernt und seit sechs Partien sieglos. Mit Robert Andrich ist ein Stammspieler im defensiven Mittelfeld gesperrt. Sebastian Polter dagegen war zuletzt schon nur noch als Joker eingeplant, ehe er nun suspendiert wurde, weil er sich weigerte seinen Vertrag zu verletzen. Borussia ist trotz der jüngsten Ergebnisflaute weit von solcher Unruhe entfernt – und das ist auch gut so. Der Mannschaft sind nach ihren zuvor starken Leistungen zwei schwächere Partien in Folge zu verzeihen. Es wäre aber bitter, wenn sich dies zu einem Negativlauf entwickelt. Die besondere Geisterspielsituation darf da ebenso wenig ein Alibi liefern wie die Verletzungen, insbesondere von Denis Zakaria. Es steht außer Frage, dass der Schweizer mit seinen überragenden Qualitäten fehlt und nicht zu 100 % kompensiert werden kann. Der verbleibende Kader hat sich aber im bisherigen Saisonverlauf als stark genug erwiesen, um die bevorstehenden Aufgaben erfolgreich meistern zu können und sich besser zu präsentieren als in Bremen. Auf der linken Abwehrseite könnte Ramy Bensebaini für Oscar Wendt in die Startelf zurückkehren. Bei einer Rückkehr zum 4-3-3 wäre Hofmann eine – nicht ganz positionsgetreue – Alternative für den gelbgesperrten Jantschke. Lainer würde dann wieder in die Viererkette zurückkehren und für eine offensivere Variante Platz machen. Es ist zu erwarten, dass Borussia von Anfang an wird deutlich machen wollen, dass sie auch vor rund 20.000 Pappkameraden Herr im Borussia-Park sind. Eine weitere Enttäuschung und selbst im derzeit so beschaulichen Mönchengladbach könnte etwas Unruhe einkehren angesichts der dann zu befürchtenden Aussicht, einmal mehr eine zuvor starke Saison auf der Zielgeraden einzutrüben. Anders als im Vorjahr machen Mannschaft und Trainer bislang aber den Eindruck, dass sie sich dieser Gefahren bewusst und bereit sind, sie kämpferisch anzugehen. Gelingt dies am Sonntag mit einem überzeugenden Heimerfolg über Union, werden die Fans zumindest fünf Tage lang vom ersten Bundesliga-Sieg in Freiburg seit 18 langen Jahren träumen dürfen. Borussia: Sommer – Lainer, Ginter, Elvedi, Bensebaini – Kramer, Neuhaus – Stindl – Hofmann, Plea, Thuram Union: Gikiewicz – Friedrich, Schlotterbeck, Subotic – Trimmel, Gentner, Prömel, Lenz – Malli, Andersson, Bülter SEITENWAHL-TIPPS Michael Heinen: Union wird sich genauso kämpferisch präsentieren wie Werder. Borussia spielt aber wieder stärker und gewinnt daher mit 3:1. Mike Lukanz: Ich habe nach dem Bremen-Spiel die Rechnung aufgemacht, dass Borussia noch 15 von 18 Punkten holen wird. Weil sie diese holen muss. Nach dem Union-Spiel sind es noch 12, die fehlen: 2:0. Christian Spoo: Pflichtsieg? Siehe Bremen. Heimvorteil: Siehe die komplette Bundesliga seit der Corona-Pause. Trotzdem erwürgt Borussia sich einen 1:0-Sieg in einem ansonsten vergessenswürdigen Spiel. Claus-Dieter Mayer: Die Borussia müht sich immer noch in dieser schönen neuen Welt. Ein irgendwie hingekrümeltes 1:0 hält die Champions-League-Hoffnungen zumindest weiter hin am Leben. Thomas Häcki: Machen wir es kurz: Werr um die Champions League mitspielen möchte (und nur das kann derzeit noch das Saisonziel sein), muss zu Hause gegen Union gewinnen. Zumal bei den Köpenickern derzeit weniger läuft, als noch vor der Viruswelle. Insofern 2:0.


26. Mai 2020

Alle Jahre Werder

Besonders jungen Gladbach-Anhängern wird man es nur schwer erklären können, dass vor geraumer Zeit der SV Werder Bremen noch als DAS Vorbild für die Borussia war: der mittelgroße Traditionsverein, der es schaffte ohne externe Finanzhilfe Jahr für Jahr mit der erheblich besser ausgestatteten Konkurrenz um internationale Plätze zu spielen. Geradezu sehnsuchtsvoll blickte man in den nuller Jahren an die Weser. Das hat sich im letzten Jahrzehnt komplett umgedreht. Nun sind es die Hansestädter die regelmäßig um den Abstieg spielen und selbst der über Jahrzehnte anhaltende Heimrekord gegen Gladbach ist nur noch Vergangenheit: 4 der letzten 5 Auftritte in Bremen brachten dem VFL drei Punkte ein. Keine Frage also, wer heute Abend der Favorit beim immerhin 102ten Bundesligaduell der beiden Teams ist. Die Bremer haben zwar nach knappen Sieg in Freiburg wieder etwas Hoffnung im Abstiegskampf geschöpft, aber gerade auf eigenem Platz ist die Bilanz des Vereins, der immerhin mit internationalen Ambitionen die Saison gestartet hatte desaströs: 1 Sieg, 2 Unentschieden, 9 Niederlagen bei 9:30 Toren. Selten hatte ein Auswärtsspiel der Borussia so sehr Pflichtsieg-Charakter wie dieses. Aber eine gewisse Vorsicht ist geboten: Bremen kann zwar nicht komplett aus dem Vollen schöpfen aber die extremen Verletzungssorgen der Hinrunde sind überstanden, zumindest auf dem Papier ist der zur Verfügung stehende Kader durchaus bundesligawürdig („zu gut zum Absteigen“ zu sein ist ja häufig eine der besten Methoden genau dies zu tun). Vor allem Rashica hat nicht nur beim Hinspiel in Gladbach seine Gefährlichkeit zeigen können. Ber Borussia werden zusätzlich zu Zakaria und Johnson nun auch Embolo und Strobl nach ihren Verletzungen im Leverkusenspiel fehlen, so das s man mit einigen Änderungen in der Startelf rechnen muss. Viel wird davon abhängen wie die Mannschaft die ärgerliche Niederlage gegen Bayer 04 und den damit einhergehenden Verlust eines Champions-League-Platzes verkraftet. Der Druck auf die Spieler wird am heutigen Abend immens sein vor allem angesichts der Tatsache, dass die direkten Konkurrenten aus Leverkusen und Leipzig Heimspiele vor sich haben. SEITENWAHL-Prognose: Claus-Dieter Mayer: Borussia spielt verkrampft, aber Bremen noch verkrampfter. In der zweiten Halbzeit setzt sich dann die größere Qualität auf Seiten Borussias schmucklos mit 2:0 durch. Christian Spoo : Gegen diese Bremer muss eine Mannschaft, die die Restchance auf die Champions-League ernst nimmt, definitiv gewinnen. Auch wenn ich mir schwer vorstellen kann, dass Borussia sich den Platz unter den ersten Vieren noch einmal zurückholt, für Werder reicht es. Der 2:1-Sieg fällt nur deswegen so knapp aus, weil die Borussen erneut jede Menge hochkarätiger Chancen liegen lassen.


23. Mai 2020

Die nächste bittere Pille

Copyright: Poolfotos/Dirk Päffgen Große Spieler entscheiden große Spiele, so heißt es. In dieser Saison entscheiden leider nicht so große Schiedsrichter große Spiele, zumindest aus Sicht Borussias. Die empfindliche Niederlage gegen Leverkusen ist sicher nicht gänzlich unverdient, hätte aber durchaus einen anderen Verlauf haben können, wenn sich der DFB mit seinen Unparteiischen mal auf eine Linie einigen könnten, die nicht ständig „im Zweifel gegen Borussia Mönchengladbach“ heißt. Doch der Reihe nach: Als Deutschlands zurzeit bester Feldspieler, Kai Havertz, innerhalb weniger Minuten die Führung für die Gästeelf erzielte und danach Breel Embolo, wenngleich unabsichtlich, bei einem Foul so verletzte, dass der formstarke Schweizer ausgewechselt werden musste, bekam man schon eine Vorahnung dessen, wie dieses Spiel verlaufen würde. In der ersten Halbzeit bekam Borussia in den ersten 30 Minuten zudem überhaupt keinen Zugriff, alles ging viel zu schnell für Marco Roses Mannschaft. Erst nach einer Systemumstellung circa 15 Minuten vor dem Pausentee fing sich Borussia etwas, hatte dennoch Glück, dass Demirbay kurz vor dem Halbzeitpfiff lieber das 40 Zentimeter breite Bein von Nico Elvedi anschoss als ins über 7 Meter breite (und leere) Tor. Nach Wiederanpfiff vor den knapp 18.000 Zuscha … äääh … Pappfiguren zeigte Borussia dann eindrucksvoll, warum sie ein Kandidat für Höheres sein kann. Leverkusen schaffte keine Entlastung mehr, die Umstellung auf Dreierkette und damit ein präsenteres Mittelfeld sorgten für die beste Phase im Spiel und dem folgerichtigen Ausgleich durch Marcus Thuram. Das Spiel stand nun kurz davor, endgültig in Richtung Borussias zu kippen, denn auch nach dem 1:1 gab es nur eine Richtung: auf das Tor von Bayer, bis, ja bis Schiedsrichter Sören Storks binnen zwei Minuten zwei Entscheidungen für Leverkusen und gegen Borussia traf. Zuerst verweigerte er Thuram nur zwei Minuten nach dessen Ausgleichstreffer einen berechtigen Elfmeter, als dieser von Gegenspieler Dragovic klar am Arm gezogen und damit am Torschuss gehindert wurde. Praktisch im Gegenzug senste Elvedi dann Bellarabi um, der allerdings noch zum Torabschluss gekommen war - demnach Abstoß Borussia, richtig? Falsch . Copyright: Poolfotos/Dirk Päffgen Ein Blick in die Twitter-Timeline bestätigte die eigene, erste Reaktion: „Und das Foul an Hofmann damals in Köln?“ - Die beiden Zweikämpfe sind fast schon gespenstisch gleich abgelaufen, nur die Regelauslegung beide Male zu Ungunsten Borussias. Und zugegebenermaßen traf Schiedsrichter Storks am Samstag im leeren Stadion die regeltechnisch richtige Entscheidung und Felix Zwayer seinerzeit in Köln die falsche. Blöd nur, dass jeweils der Gegner profitierte. Havertz vollendete, natürlich, etwas glücklich zur erneuten Führung. Aber bis Yann Sommer mal einen Elfmeter hält, ach, lassen wir das. So stand es also 1:2 statt 2:1, und das mitten in der besten Phase Borussias. Es sind diese Momente, die einer Saison eine Wendung geben können. Wie in Dortmund. Oder zu Hause gegen Dortmund. Oder in Leipzig. Ja, es ist müßig, alle Fehlentscheidungen gegen Borussia aufzurechnen, hatte man doch selbst das ein oder andere Mal Spiel- und Schiedsrichterglück (Elfmeter in Rom, Elfmeter in der Nachspielzeit gegen Bayern). Die Häufung dieser Ereignisse in dieser Saison ist jedoch auffällig. Es sind eben gerade diese Spiele gegen Mannschaften auf Augenhöhe, in denen alles passen muss. Auch und vor allem die Leistung der Schiedsrichter. Das 1:3 durch Bender in der Schlussphase setzte nur noch den Deckel drauf. Borussia hatte zwar nach dem Elfmeter noch ihre Chancen, aber der Tiefschlag durch den Elfmeter saß. So bleibt eine insgesamt verdiente, aber gleichsam bittere wie frustrierende Niederlage in einem extrem wichtigen Spiel. Copyright: Christian Verheyen/Borussia In der SEITENWAHL-Redaktion entbrannte schon in der Schlussphase die Diskussion darüber, wie die Saison dann bewertet würde, sollte es Borussia tatsächlich erneut gelingen, Platz 4 und damit die so lukrative Champions League zu verpassen. Ist es dann das peinliche Vorrunden-Aus in der Europa League, das frühe Aus im DFB-Pokal und schließlich nur Europe League nach fast zwei Monaten an der Tabellenspitze und zwischenzeitlich fettem Polster auf Platz 5? Oder trotz allem ein Erfolg, weil die Mannschaft zwischenzeitlich begeisterten Fußball gespielt hat, wieder eine Handschrift zu erkennen ist und Spieler mit Charakter und Ausstrahlung der Mannschaft ein Gesicht geben? Ein paar große Spiele hat Borussia noch vor der Brust. Hoffen wir, dass diese dann durch Spieler und nicht durch Schiedsrichter entschieden werden. Copyright: Christian Verheyen/Borussia Die Meinung der SEITENWAHL-Redaktion: Claus-Dieter Mayer: Wenn die Anderen schwächeln, will die Borussia da sein, heißt es. Dummerweise schwächeln sie dieses Jahr nicht genug, wie es scheint. 3 von 4 Heimspielen gegen direkte Konkurrenten gingen nun verloren. Stets hatte man Chancen, hätte es anders ausgehen können, aber stets war es insgesamt auch verdient. So droht es der Mannschaft gut bis sehr gut gewesen zu sein, aber am Ende nicht gut genug. Christian Spoo: Wer in den vergangenen drei Monaten mal eine Talkshow gesehen hat, der weiß: Karl Lauterbach vermag aus seiner Umgebung alles Schöne, alle Hoffnung, alle Lebensfreude und allen Optimismus hinauszusaugen. Offenkunding funktioniert das schon durch seine Anwesenheit. Und es reicht, wenn der Hyperasket nur in seiner Pappinkarnation auf der Tribüne anwesend ist. Lassen die wir schwache erste Halbzeit und das zweifelhafte Zusammenwirken von Feld- und Videoschiedsrichtern mal beiseite, sollten die für das Pappkameradentum Verantwortlichen bei Borussia dafür sorgen, dass der Aufsteller mit der doofen Fliege entfernt wird. Sonst gibt's zuhause keinen einzigen Punkt mehr.


04. Jun 2020

Beendet Marco Rose nach 18 Jahren das Freiburg-Trauma?

Am Freitag um 20.30 Uhr eröffnet Borussia Mönchengladbach den Bundesligaspieltag mit dem Gastspiel beim SC Freiburg. Das Schwarzwaldstadion ist traditionell kein gutes Pflaster für die Fohlenelf. Marco Rose will das ändern.


02. Jun 2020

Ein durchweg souveräner Auftritt der Borussia

Das 4:1 von Borussia Mönchengladbach über Union Berlin war kein Feuerwerk, aber ein durchweg souverän erspielter und erarbeiteter Heimsieg der Fohlenelf. Die Einzelkritik:


01. Jun 2020

»Wir haben uns jetzt da oben festgebissen«

Zufrieden waren die Protagonisten im Borussia-Park am Pfingstsonntag nach dem überzeugenden 4:1-Erfolg über Union Berlin. Aufkommende Zweifel wurden weggewischt und schließlich gab es auch noch ein emotionales Highlight.


31. Mai 2020

4:1! Borussia lässt gegen Union nichts anbrennen

Durch einen Doppelpack von Marcus Thuram und weiteren Treffern von Florian Neuhaus und Alassane Plea siegte Borussia Mönchengladbach am Sonntag deutlich und verdient gegen Aufsteiger Union Berlin und hält Kurs auf die Champions League.


29. Mai 2020

Union kommt - Rose: »Wir wollen besser spielen«

Das nächste ›Geister-Heimspiel‹ steht für Borussia Mönchengladbach am Sonntag (15.30 Uhr) an. Gast im Borussia-Park ist Aufsteiger Union Berlin. Ist der Heimvorteil diesmal ein solcher?


04. Jun 2020

Champions-League-Plätze: Gladbach legt im Vierkampf vor

Der Vierkampf hinter Bayern München um drei weitere Champions-League-Plätze ist eng und spannend. Borussia Mönchengladbach will auf jeden Fall vermeiden, wieder der traurige Fünfte zu werden. An diesem Spieltag legt die Borussia vor.


04. Jun 2020

DFB-Entscheidung: Keine Strafen für Rassismus-Proteste: Lob von Eberl

Die Manager Max Eberl, Horst Heldt und Michael Zorc haben den Verzicht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) auf Strafen für Rassismus-Protesten begrüßt.


04. Jun 2020

Bundesliga: Gladbach auch in Freiburg ohne Embolo und Johnson

Champions-League-Anwärter Borussia Mönchengladbach muss auch im Spiel am Freitag (20.30 Uhr/DAZN und Amazon Prime) beim SC Freiburg auf Offensivkraft Breel Embolo und Außenspieler Fabian Johnson verzichten.


04. Jun 2020

Zehnte Saison: Gladbach verlängert erneut mit Wendt

Oscar Wendt geht beim Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach in eine weitere Saison.


01. Jun 2020

Gladbach-Sieg gegen Union: Ein besonderes Debut und eine große Geste

Der 4:1-Erfolg von Borussia Mönchengladbach hatte auch ohne Publikum emotionale Momente. Für diese sorgten Mamadou Doucouré und Doppeltorschütze Marcus Thuram.


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