MITGLIEDER KÖNNEN SICH FÜR RÜCKRUNDE ANMELDEN
Ab sofort können alle Fanclub-Mitglieder sich über das Buchungsportal für die Busfahrten zu den Heimspielen in der Rückrunde anmelden. Wir bitten darum, alle Anmeldungen bis zum 15.11.2019 zu tätigen. mehr
BUSFAHRT ZUM HEIMSPIEL GEGEN AUGSBURG
Am Sonntag, 06. Oktober 2019 erwartet Borussia Mönchengladbach um 13:30 Uhr den FC Augsburg im heimischen BORUSSIA-PARK. Die vom BORUSSIAFANCLUB KLEVE organisierte Busfahrt startet um 10:45 Uhr ab dem Vereinslokal Teamsports in Hasselt. Neben der Busfahrt können auch wieder Eintrittskarten für... mehr
FORTUNA-HEIMSPIEL: NOCH 2 FREIE BUSPLÄTZE
Die Busfahrt zum Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf (Sonntag, 22.09.2019 – Abfahrt: 12:45 Uhr) ist noch nicht ganz ausgebucht. Nach derzeitigem Stand haben wir noch 2 freie Busplätze. 1 Busplatz davon ist inkl. Sitzplatzkarte, zum anderen Busplatz kann noch ein Stehplatzticket hinzugebucht werden.... mehr
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Pressespiegel

17. Sep 2019

Fohlen in die erste Englische Woche gestartet

Mit einer knapp zweistündigen Einheit ist die FohlenElf am heutigen Dienstagvormittag in die erste...


17. Sep 2019

Lainer: „Ich warne davor, den WAC zu unterschätzen“

Im Interview spricht Stefan Lainer über seine Vorfreude auf die Europa League-Saison, über den...


17. Sep 2019

Nachwuchs-Auswahl feiert 2:1-Sieg gegen Mechelen

Eine Nachwuchs-Auswahl der Fohlen hat ein Freundschaftsspiel gegen den belgischen Erstligisten KV...


16. Sep 2019

„FohlenPodcast – Die Nachspielzeit“ nach Köln

Die 61. Ausgabe des von Unibet präsentierten Podcast-Formats „Die Nachspielzeit“ ist ab sofort...


16. Sep 2019

Die Woche bei den Fohlen im Überblick

Training, Geburtstage, Spiele – was ist in dieser Woche bei Borussia los? Hier seht ihr alle...


17. Sep 2019

Neue Bayern-Gerüchte: Borussia-Manager kommentiert die Kahn-Entscheidung

In einem Interview sprach er auch ausführlich über Marco Rose und Breel Embolo.


17. Sep 2019

Verletzte bei Borussia: Mittelfeld-Mann will im Oktober spielen – US-Boy hat Rücken

So ganz lichtet sich das Lazarett bei den Fohlen noch nicht.


17. Sep 2019

Doppelpack am Geburtstag: Ein Lichtblick für Borussias trauriges Talent

Monatelang war er verletzt, in der U23 darf er nicht spielen.


17. Sep 2019

Vom Derby-DJ zum Trainings-Comeback: Borussias „Capitano“ macht einen großen Schritt

Fünf Monate hatte er wegen eines Schienbeinbruchs pausieren müssen.


17. Sep 2019

RED BOX: Events für dich!


17. Sep 2019

Vorfall im Rheinderby: 1. FC Köln geht gegen mutmaßlichen Böllerwerfer vor

Fußball-Bundesligist 1. FC Köln geht nach dem folgenschweren Böllerwurf im Derby gegen Borussia Mönchengladbach wie erwartet gegen den Tatverdächtigen vor. Das teilte der FC am Dienstag mit.

 


17. Sep 2019

Steigerung im Training: Stindl und Hofmann nähern sich ihrem Comeback an

Zwei Langzeitverletzte offenbarten am Dienstag große Fortschritte: Lars Stindl absolvierte Teile des Mannschaftstraining, Jonas Hofmann übte mit dem Ball und machte Tempoläufe.

 


17. Sep 2019

Borussias Mittelfeldmann: Zakaria verkörpert Marco Roses Stil

Denis Zakaria hat sich als Sechser etabliert. Er verkörpert den Stil von Trainer Marco Rose. Kein Borusse ist bisher in dieser Saison mehr gelaufen als der Schweizer.

 


17. Sep 2019

An vier Toren beteiligt: Embolo ist das Herz des Gladbacher Spiels

Breel Embolo hat eine neue Rolle, die er sehr effektiv nutzt. Der Schweizer war an den letzten vier Toren der Borussen direkt oder indirekt beteiligt.

 


16. Sep 2019

Borussias Talente testen gegen Mechelen: Villalba darf mal wieder spielen, Bennetts ist verletzt

Borussias Talent-Team spielt am Dienstag um 13 Uhr gegen den KV Mechelen. Stürmer Julio Villalba, der lange verletzt war, wird zum Einsatz kommen. Der Engländer Keanan Bennetts hat eine Muskelverletzung.

 


16. Sep 2019

Das Fohlen-Lebensgefühl feiert sich selbst: Betrachtungen zu Günter Netzer

Glückskindern scheint die Sonne, und so hat Günter Netzer in diesen Tagen gleich mehrfach Anlaß zum Feiern. Punktgenau zu seinem 75. Geburtstag am vorigen Samstag schenkten ihm seine Nachfolger im Borussen-Trikot einen Derbysieg, der über das Ergebnis hinaus die Vorherrschaft der Fohlenelf am Niederrhein weiter festigte. Zudem sind Leben und Werk des wohl ersten Fußball-Popstars Thema einer neuen Sonderausstellung in der FohlenWelt. Der Jubilar staunte nicht schlecht, als er sich selbst am 05. September anläßlich der Eröffnung der Sonderausstellung „Günter Netzer – Aus der Tiefe des Raumes“ gleich mehrfach begegnete: als Adressat eines fast zweistündigen Reigens von Lobreden, als Mittelpunkt einer Reunion von Ehemaligen, als Thema diverser Formen bildender Kunst und als Raumgestalter von Teilen der ihm gewidmeten Sonderausstellung, die neben dem nachgebauten Tresen seiner früheren Diskothek „Lovers‘ Lane“ noch weitere Erinnerungsstücke versammelt, die bis dato ein eher verstaubtes Leben auf dem Speicher der Wohnung des Neu-Schweizers führen mußten. Es kann kaum verwundern, daß es Netzer ob so viel Huldigung beinahe die Sprache verschlug, und im Angesicht von Rührung und authentischer Bescheidenheit vermochte er nur noch den Ansatz einer Rede hervorzubringen. Andere Weggefährten sprachen hingegen genug, und vereinzelte Schützenhilfe von Altersgenossen mag des Guten zu viel gewesen sein, doch konzentrieren wir uns auf das Wesentliche: Allein die Anwesenheit des „Boss“ (so mehr als ein früherer Mannschaftskamerad) brachte den Borussia-Park zum Leuchten. Ein Leuchten, das für jeden Besucher der FohlenWelt noch bis zum 15. März 2020 anhalten wird. Ob Günter Netzer als bester Borusse aller Zeiten angesehen werden sollte (eher nein) oder ob er vor allem eine skandalfreie Ikone, ein begabter Jongleur von spielerischer Leichtigkeit auf dem Feld und treffsicherem unternehmerischem Gespür außerhalb davon ist (eher ja), liegt im Auge des Betrachters. Wichtiger ist, daß Borussia mit dem ehrenvollen Erinnern an den blonden Pokalhelden von 1973 etwas Größeres gelungen ist: ein gleichermaßen subtiles wie treffsicheres Feierns des Vereins als Ganzem. Netzer, das Zentrum der ersten beiden Meistermannschaften, ist tatsächlich ein pars pro toto für den niederrheinischen Way of Life. Mit Günter Netzer feiert Borussia sich selbst und seine Tugenden. Man vergleiche nur das – willkürlich gewählte – Triumvirat Netzer-Heynckes-Bonhof mit dem süddeutschen Gegenstück Hoeneß-Rummenigge-Beckenbauer und lege Kriterien wie Integrität, Skandalfreiheit und Bescheidenheit bei zugleich enormem sportlichem Erfolg zugrunde, und dieser Vergleich wird zu einem Home Run für den Niederrhein. Tatsächlich war Günter Netzer zwar in vielen Dingen seiner Zeit voraus, und teils ist er es bis heute – wer kann sich seinen 70er-Jahre-Lebenswandel in Zeiten sozialer Medien und gleichgeschalteter Verhaltenskontrolle in den Top-Vereinen heute ernsthaft vorstellen? Zugleich jedoch ist er gelebtes Borussentum, das auch ein halbes Jahrhundert nach dem blechernen Jahrzehnt authentisch und sympathisch bleibt; zeitlos. Sportlich mag der blonde Fußball-Ästhet in einer Reihe mit Heynckes, Bonhof, Vogts und wie sie alle heißen stehen. Als menschgewordene Fohlen-Philosophie reiht er sich (übrigens genau wie die soeben Genannten) gleichzeitig ein in die ebenso eindrucksvolle Reihe von Vorbildern auf und außerhalb des Rasenvierecks, die Martin Schneiders, Eberls, Korells, Jantschkes und Herrmanns, die immer wußten, daß die Summe stets schwerer wiegt als der Einzelne, und die erkannten, daß ein Verein als Kollektiv wichtiger ist als der kurzfristige Glanz persönlicher Triumphe. Die kürzlich eröffnete FohlenWelt verleiht diesem zeitlosen Mythos Raum und Gestalt. Man kann kaum überbewerten, welch Glücksfall diese borussianische Welt ist – so viel mehr als ein Museum und ebensowenig nur eine Erlebniswelt, wie Präsident Königs sie so gerne nennt. Natürlich ist sie auch das, aber noch so viel mehr. Erlebniswelt, das klingt nach Spaßbad, und auf der glanzvollen Oberfläche mag sie dies sein. In Wahrheit jedoch ist die FohlenWelt die atmende Seele des Organismus Borussia. Sie ist ein vielschichtiges Ganzes, das eine Symbiose schafft zwischen über hundert Jahren Geschichte und den Möglichkeiten der digitalen Welt. Gleichzeitig ist sie ein Paradies, das bei jedem Besuch neue Erkenntnisse eröffnet, wenn man nur seine Sinne beisammen sowie den Mut hat, auch einmal in die Details abzutauchen (und dann sieht man auch auf mißglückte Bestandteile wie die in ihrer räumlichen Eingequetschtheit völlig verschenkte Bökelberg-Anzeigetafel gerne hinweg). Die FohlenWelt-Sonderausstellung zu Günter Netzer erweist sich diesem Niveau gewachsen, und die Leistung des gesamten Teams – exemplarisch seien Markus Aretz und Elmar Kreuels als treibende Kräfte gewürdigt – entspricht im übertragenen Sinne dem, was Netzer vor 50 Jahren auf den Platz zauberte. Es ist zu hoffen, daß besonders die anläßlich dieser Sonderschau in Auftrag gegebenen Gemälde und Kunstwerke, die Borussias Spielmacher thematisieren, erhalten bleiben und organisch in die bestehende Dauerausstellung eingefügt werden können. Auftragskunst klingt zunächst einmal grauenerregend, aber die hier in Auftrag gegebenen Werke stellen in der Tat eine Bereicherung dar und eröffnen neue Perspektiven. Damit war nicht zu rechnen. Beispielsweise findet sich Instruktives zum Thema Weisweiler und Netzer, das die Beziehung der beiden in ihrer Tiefe und Komplexität abbildet und damit das – inzwischen nur noch anödende – Trugbild aus dem 1973er Pokalfinale korrigiert. Die große flämische Billard-Legende Raymond Ceulemans sagte unlängst in einem Interview mit dem Sportmagazine , ein Mensch gelte nach seinem 75. Geburtstag in der heutigen Gesellschaft nichts mehr. Der 35-fache Weltmeister – inzwischen 82-jährig – führt dieses Diktum jedoch selbst ad absurdum, denn noch immer spielt er Mannschaftwettkämpfe auf höchstem Niveau. Auf sein Erfolgsgeheimnis angesprochen, entgegnete er augenzwinkernd: „Viel rauchen, viel saufen, viel Sex.“ Wir lassen an dieser Stelle höflich offen, welche dieser Basisfertigkeiten auf den in diesem Beitrag gewürdigten Jubilar zu übertragen sind; einigen wir uns einfach auf „schnelle Autos“. Unzweifelhaft allerdings wird Günter Netzer auch weit über seinen aktuellen Geburtstag hinaus noch Wirkung entfalten, allein schon in den Momenten, in denen er sich, wie kurz auch immer, öffentlich äußern wird und dabei Borussias beste Tugenden versinnbildlicht. Er lebe hoch, und mit jedem Glückwunsch feiern wir Borussen zugleich uns selbst!


16. Sep 2019

Verhältnisse am Rhein gerade gerückt

Nach zuvor zwei Niederlagen in den letzten drei Derby-Auswärtsspielen war es am Samstag mal wieder an der Zeit, die Verhältnisse am Rhein in die richtige Bahn zu lenken: Der hoch verdiente 1:0-Sieg in Müngersdorf zementierte den Fakt, dass der 1.FC Köln Borussias Lieblingsgegner ist und bleibt. Aber nicht nur das pure Ergebnis war Anlass zur Freude, sondern auch das souveräne Zustandekommen, das zwischenzeitlich einen Klassenunterschied zum rheinischen Rivalen offenbarte. Zugegeben: Der FC spielte besonders in der 1. Halbzeit erschreckend schwach und lieferte seine schwächste Saisonleistung ab. Dies hatte aber nicht wenig damit zu tun, dass Borussia von Anfang an den Kampf angenommen hatte und sie mit ihrem hohen Pressing wenig Gelegenheit zur Entfaltung gaben. Der BVB tat sich vor einigen Wochen jedenfalls deutlich schwerer in Köln. Borussia agierte extrem körperbetont und damit so ganz anders als man es in den letzten Jahren von ihr gewohnt war. Hatte man nach den ersten drei Pflichtspielen noch gewisse Bedenken, es könne länger dauern bis die Mannschaft die Ideen ihres neuen Trainer adäquat umsetzt, so scheint das System Rose inzwischen immer mehr zu greifen. In jedem Saisonspiel war bislang eine Steigerung zu erkennen. Selbst das 1:3 gegen Leipzig war ein Fortschritt, denn mit der dort gezeigten Leistung wären die meisten anderen Bundesligisten besiegt worden, wie sich im Derby belegen ließ. Zwei personelle Änderungen hatte Rose dort vorgenommen, die sich beide positiv auswirkten. Gemischte Gefühle löste das Debüt von Ramy Bensebaini aus, der den kurzfristig erkrankten Oscar Wendt vertrat. Der Algerier legte nach wenigen Minuten gleich mal mit einer Marcelo-Pletsch-Gedächtniskerze los und wirkte in manchen Aktionen noch etwas fahrig. Die Abstimmung mit seinen Nebenleuten konnte zudem nach der jüngsten Länderspielreise noch nicht optimal sein. Bensebaini deutete gleichzeitig aber in einigen vielversprechenden Szenen an, perspektivisch ein echtes Upgrade zum bislang alternativlosen Schweden sein zu können. Einzig seine manchmal etwas übertriebene Theatralik sollte er sich dringend abgewöhnen. Die zweite Änderung kam ein wenig überraschend, denn Christoph Kramer wurde nicht etwa im defensiven Mittelfeld aufgeboten, sondern als Ersatz für Fabian Johnson im rechten Mittelfeld. Denis Zakaria war neben Sommer bislang der konstant stärkste Borusse dieser Saison und hat sich damit auf der 6er-Position festgespielt. Borussias Weltmeister rückte daher etwas nach vorne und fügte sich direkt sehr gut ins Team ein. Mit dem Europacup-Auftakt gegen Wolfsberg am kommenden Donnerstag dürfte bei Rose die Zeit der Rotation beginnen und da zahlt es sich aus, dass sich ihm so viele hochkarätige Optionen bieten. Matthias Ginter z. B. könnte unter der Woche seine Rippenprellung auskurieren und gegen die Kärntner durch Jordan Beyer oder den zuverlässige Tony Jantschke ersetzt werden. Auch Laszlo Benes hätte sich mal wieder eine Chance von Beginn an verdient. Möglicherweise wird dafür dem jungen Thuram oder Embolo eine Verschnaufpause gegönnt. Die beiden bilden gemeinsam mit Plea so etwas wie Borussias Büffelherde und harmonieren bereits jetzt erstaunl ich gut. Sie sollten aber mit ihren gerade einmal 22 Jahren nicht verheizt werden. Es war erfreu lich zu sehen, dass sie am Samstag über die volle Distanz gehen konnten, nachdem sie in den Spielen zuvor noch gewisse konditionelle Defizite offenbart hatten. Gerade bei Embolo darf nicht dessen Verletzungsgeschichte vergessen werden, die zu besonderer Vorsicht mahnt. Bleibt er fit, so wird er zu einem Fixpunkt in der Gladbacher Offensive. Anfängliche Zweifel, dass seine Spielweise im offensiven Mittelfeld zur Geltung kommen kann, hat er durch seine letzten Auftri tte mittlerweile pulverisiert. Bei aller Euphorie, die es auch in der Vergangenheit regelmäßig nach Derbysiegen gab: Es gibt noch einiges, was Rose weiter verbessern muss. Die Abwehr stand zwar wieder deutlich gefestigter, aber es ist eben doch ein Unterschied, ob einem mit Terodde und Cordoba klassische Zweitligastürmer gegenüberstehen oder erstklassige Kaliber der Marke Timo Werner. Haarsträubend war im Derby die Chancenverwertung, die bis zum Schluss unnötige Spannung aufkommen ließ. Die bis zum Strafraum hervorragend herausgespielten Angriffe wurden im Abschluss zumeist verdaddelt – ein Problem, das bereits in der vergangenen Saison so einige Punkte gekostet hatte. Ebenfalls verbesserungswürdig ist Borussias Heimbilanz. Zur Erinnerung: Voriges Jahr wurde Dieter Hecking zurecht für die Einstellung eines Vereinsrekords gefeiert, weil sein Team 12 Bundesliga-Heimspiele in Folge siegreich geblieben war. Selbst wenn dies den Gegnern mit zumeist überschaubarer Qualität geschuldet war, ist so eine Serie aller Ehren wert. Dass ihr direkt im Anschluss allerdings eine neuerliche Reihe mit inzwischen 10 sieglosen Heimspielen gefolgt ist, gehört zu den statistischen Kuriositäten, die der Fußballsport allzu oft zu bieten hat. In der nächsten Woche bietet sich die große Chance, mit machbaren Begegnungen gegen den Wolfsberger AC und Fortuna Düsseldorf den Knoten zu durchschlagen und im Idealfall wieder eine positive Serie zu starten. Schaut man auf die aktuelle Tabellensituation in der Bundesliga, so haben sich in der oberen Hälfte bereits bis auf die überraschend starken Freiburger alle üblichen Verdächtigen eingenistet, während ab Platz 11 ausnahmslos die Riege der vermeintlichen Abstiegsanwärter zu finden ist. Es ist angesichts der Systemumstellung keine Selbstverständlichkeit, dass sich Borussia diesen Erwartungen ebenfalls so schnell angepasst hat. Die deutliche Überlegenheit, mit der die Kölner über weite Strecken dominiert wurden, hat aber einmal mehr die qualitativen Unterschiede aufgezeigt, die zu den schwächeren Teams der Liga vorherrschen. In den nächsten drei Bundesliga-Spielen warten mit Fortuna, Hoffenheim und Augsburg drei solche Gegner, wodurch sich der Fohlenelf die Chance bietet, sich nachhaltig im oberen Tabellendrittel festzubeißen. Die Seitenwahl-Einschätzungen: Christian Spoo: Der Derbysieg ist so erfreulich wie verdient. Aber es bleibt dabei: Wenn Borussia vor dem gegnerischen Tor nicht schleunigst effizienter wird, werden wir noch so manchen bitteren Punktverlust beweinen. Mike Lukanz: Borussia gewinnt das Derby, weil sie schlicht die besseren Spieler hat. So langsam reift die Erkenntnis, dass sich die Mannschaft tatsächlich im oberen Drittel der Tabelle festsetzen kann. Irgendwann wird auch die Effizienz steigen, denn wichtiger ist, dass sie sich aus dem Spiel heraus Chancen kreiert. Note 2, weitermachen! Uwe Pirl: Wer fragt in 3 Jahren noch nach der Effizienz im Auswärtsderby 2019/20? Genau: Niemand. Gewonnen ist gewonnen ist gewonnen. Wichtig ist daneben das Gefühl, dass die einzelnen Module in Borussias Spiel zunehmend besser zusammen funktionieren. Das macht optimistisch. Claus-Dieter Mayer: Rhein hin, Derby her, nüchtern betrachtet war es ein Pflichtsieg bei einem Abstiegskandidaten. Angesichts des freundlichen Empfangs mit Buttersäure und Kanonenschlägen ist es verständlich, dass die Borussie den Gastgeber nicht mit dem möglichen klaren Sieg demütigen wollte und manche Chance liegen ließ. Die neuen Stammelf-Alternativen Bensebaini und Kramer sowie die erneute Leistungssteigerung machen Hoffnung für die anstehenden englischen Wochen.


12. Sep 2019

Clash IV

Musste man vor den ersten drei Spieltagen der Überschrift des Vorberichts noch eine erklärende Komponente hinzufügen, um den Leser darauf hinzuweisen, welche Akteure bzw. Aspekte die Beschreibung des kommenden Spiels als Clash rechtfertigen, ist das am Spieltag 4 selbsterklärend: FC gegen Borussia. Rhein-Derby. Fohlen gegen Ziegen. Brennende Bahnhofskapellen. Trömmelche in der Version der Gladbacher Kurve. Geistig Verwirrte in Maleranzügen. Für den Trainer zur Einordnung: Mehr wie Chemie gegen Lok als Mainz gegen Frankfurt. An Emotionen wird es am Samstag nicht mangeln. Zugleich wird mit Spannung der weiteren fußballerischen Entwicklung der Rose-Borussia entgegen gesehen. Die Frage, ob sich eine auf Ballbesitz fokussierte Mannschaft wie das derzeitige Team von Borussia Mönchengladbach in eine Pressingmaschine verwandeln lässt, wird ja weiterhin kontrovers diskutiert. Vielleicht ist diese Frage aber auch einfach nur falsch gestellt. Interessant war in diesem Zusammenhang eine Äußerung von Frank Geideck in einem Interview auf Spox.com ( Link ), die darauf hindeutet, dass es möglicherweise gar nicht um eine komplette Neuerfindung von Borussia Mönchengladbach geht, sondern eher um eine Weiterentwicklung und Ergänzung: „Es ist wie ein Haus mit einem gewissen Fundament, bei dem nun eine neue Etage hinzukommt. Salzburg hatte unter Marco viel und sehr guten Ballbesitz, den sie mit klugen Bewegungen und Abläufen wunderbar ausgespielt haben. Diese grundsätzlichen Abläufe sind nahezu identisch zu dem, was wir zuvor in Ballbesitz ohnehin schon gemacht haben. Was neu hinzukommt, ist das Verhalten bei gegnerischem Ballbesitz.“ Marco Rose bestätigte diesen Aspekt in einem zeitgleichen Interview in der WZ ( Link ) auf eine Frage nach der zukünftigen Rolle von Raffael und Stindl: „ Das ist ja auch ein Ammenmärchen: Der Rose kommt und jetzt sind nur noch extrem dynamische Fußballer gefragt. Wenn man den Fußball verfolgt, stellt man fest, dass er insgesamt dynamischer geworden ist. Mittlerweile verpflichten manche Vereine nur noch nach Dynamik. Das ist aber nicht unser Ansatz. Unser Fußball soll das Komplettpaket sein. Wir wollen auch fußballerische Lösungen, gut gegen den Ball sein und gut umschalten. Wenn du dann als Trainer auf einen Raffael oder Lars Stindl mit dieser fußballerischen Qualität zurückgreifen kannst, ist das Freude.“ Borussia geht die Aufgabe in Köln mit wenig Verletzten an, es fehlen nur Hofmann und Stindl. Die Äußerungen von Marco Rose auf der Pressekonferenz deuten darauf hin, dass Matthias Ginter trotz im Länderspiel erlittener Prellung spielen kann. Gleiches gilt für Tobias Strobl und Christoph Kramer, sodass – was Rose auch offen zugab – die Besetzung des Mittelfelds für den Trainer ein Puzzle mit einer großen Auswahl an geeigneten Kandidaten sein wird. Denkbar, dass Zakaria auf eine der Halbpositionen rückt und damit die Sechs frei macht für Kramer. Denkbar aber auch, dass die Startelf bleibt, wie sie ist. Köln kann ebenfalls aus dem Vollen schöpfen, mit Ausnahme des Langzeitverletzen Christian Clemens sind alle Mann an Bord. Köln erhielt in den ersten beiden Bundesligaspielen ordentliche Kritiken, auch wenn die Auftritte in Wolfsburg und daheim gegen Dortmund mit Niederlagen endeten. Zuletzt gelang sogar ein eher etwas überraschender Sieg in Freiburg. Das Derby mit der Etikettierung „Aufsteiger gegen Europapokalteilnehmer“ zu versehen und Borussia Mönchengladbach zum klaren Favoriten zu erklären, wäre deshalb leichtfertig. Dennoch bleibt beim Blick auf die Qualität beider Mannschaften nicht anderes übrig, als Borussia hier einen gewissen Vorsprung zu attestieren. Die bisherigen Berichte über die Kölner Abwehr legen zudem nahe, dass diese unter Druck anfällig zu werden scheint. Folglich scheint eine offensive, „Rose-gemäße“ Herangehensweise an das Derby nicht der falscheste Weg zu sein, kann man damit doch den notwendigen Druck auf den Gegner machen und gleichzeitig die eigene, in den letzten Spielen nicht immer sattelfest wirkende Abwehr entlasten. Der SEITENWAHL-Tipp: Uwe Pirl: Am Ende singt die Gladbacher Kurve. Borussia gewinnt 3:1 und macht einen deutlichen Schritt nach vorn in der Balance zwischen Ballbesitz und Pressing. Michael Heinen: Es wird Zeit die zuletzt nur noch durchschnittliche Derbybilanz wieder aufzubessern. Dies gelingt Borussia aber leider durch ein 1:1 nur zur Hälfte. Christian Spoo: Ich habe kein Gefühl für dieses Derby. Ratlos und verlegen tippe ich ein 1:1. Um nicht einfach sagen zu müssen: „Ich weiset nich“. Mike Lukanz: Herrje, wie soll man dieses Spiel tippen? Die Vernunft meiner Kollegen kann ich dann doch nicht teilen, denn es ist halt Derby. 2:0-Auswärtssieg. Claus-Dieter Mayer: Und auf einmal funktioniert alles: Das 4:0 in Köln überrascht nicht nur die überforderten Geißböcke sondern selbst den eigenen Trainer. Thomas Häcki: Das Derby ist zurück und wie erwartet schenken sich beide Mannschaften nichts. Dass die Borussia sich am Ende knapp mit 2:1 durchsetzt hat auch mit Qualität zu tun.


01. Sep 2019

Die ersten Rosenknospen blühen

Manchmal sind es die Kleinigkeiten, die vieles über ein Spiel aussagen. Es war ausgerechnet Gäste-Stürmer Timo Werner, der nach seinen drei Toren beim 1:3 gegen Red Bull am Mikro bei „DAZN“ offen zugab, dass er und seine Mannschaft in der Halbzeitpause im Borussia-Park gar nicht so recht wussten, warum sie hier eigentlich führten. Borussia hatte in diesen ersten 45 Minuten am Freitagabend nicht nur die bisher beste Saisonleistung geboten, sondern auch einen Vorgeschmack auf das geliefert, wie die Zukunft unter Trainer Marco Rose aussehen könnte: Borussia spielte kraftvoll, leidenschaftlich offensiv, mit Zug zum Tor. Und damit ist auch schon die Geschichte des Spiels erzählt. Borussia traf trotz dieses vielversprechenden Auftritts auf eine Art Klon ihrer selbst, nur dass dieser Klon in allem, was er tat, zwei Jahre Entwicklung voraus hat: abgezockter, reifer, effizienter. Hätte das Spiel trotzdem auch anders enden können? Absolut. War die Niederlage also unverdient? Ganz im Gegenteil. Schon unmittelbar nach Spielschluss entstand schnell ein so nicht erwartetes Gefühl unter Anhängern Borussias. Es schien, als seien nur wenige wirklich sauer oder enttäuscht ob der erneuten Niederlage gegen den Klub aus der Marketingabteilung des Getränkeherstellers. Das Gladbacher Publikum hat zwar in den vergangenen Jahren eine selten angebrachte, weil übertriebene Erwartungshaltung entwickelt, nach diesen 90 Minuten gegen einen (noch) zu starken Gegner jedoch ein feines Gespür an den Tag gelegt für das, was die Mannschaft zuvor geboten hatte. Viele sahen, dass mehr drin gewesen wäre an diesem Abend, nachdem die bisherigen Heimniederlagen gegen diesen Gegner zu oft von deprimierender Chancenlosigkeit geprägt waren. Breel Embolo und Denis Zakaria auf der Zehn respektive der Sechs stachen am Freitagabend in einigen Momenten hervor und können prägende Spieler werden in dieser Saison. Beide verbinden unwiderstehliche Dynamik mit Technik und Wucht. Ob Embolos feiner Chip auf Plea in Halbzeit eins oder Zakarias Ablaufen gegen Timo Werner (!) mit folgendem, selbst eingeleitetem Gegenangriff in Halbzeit zwei: in diesen Momenten flackerte internationale Klasse im Kader auf. Eine Klasse, die Abwehrchef Matthias Ginter, eigentlich qua Status als Nationalspieler mit selbiger gesegnet, im Duell mit Timo Werner leider zu oft vermissen ließ. Irgendwas ist halt immer. Es wird spannend zu sehen sein, wie Lars Stindl die Statik im Spiel verändern kann und wird. Nicht wenige setzen darauf, dass es der Kapitän ist, der dem bislang noch manchmal rohen und kopflosen Spiel Struktur geben wird, der das zurzeit noch fehlende Bindeglied sein kann. Wenn Ramy Bensebaini das hält, was er verspricht, sollte auch in der Abwehr ein Qualitätssprung zu erwarten sein. Diese Niederlage macht also in der Tat Mut, sie macht Lust auf mehr und es ist für die längere Sicht vielleicht sogar gut, dass Breel Embolo in der Nachspielzeit nicht auch noch das 2:2 erzielt hat. Hier kann etwas entstehen, das, mit der nötigen Konsequenz und Konzentration umgesetzt, ganz offensichtlich auch gegen die Leipzigs dieser Welt bestehen kann. Waren es doch vor allem diese Art Mannschaften, zu denen auch Dortmund und Leverkusen gehören, gegen die Borussia in den vergangenen zwei, drei Jahren oft sehr blass und vor allem sehr chancenlos war. Doch je deutlicher Roses Idee auf dem Platz zu sehen ist, desto deutlich hörbarer werden in den ersten Tagen nach dem Spiel auch die Zweifel und kritischen Stimmen einiger Beobachter und Fans, die sich fragen, ob das der Fußball sei, für den Borussia stehen soll. Hier mischen sich ohne Frage zugleich Favre-Nostalgie und persönliche Geschmäcker. Die Wucht und Aggressivität, mit der allen voran der am Freitag so starke Embolo in der Offensive auftritt, sind neu und so anders als das mitunter filigrane Kurzpassspiel der Jahre zuvor, das unter Dieter Hecking zuletzt aber vor allem zu einem völlig uninspirierten und offensiv ineffektiven Ballgeschiebe verkommen war. Letztlich ist Rose, ja, ist der gesamte Klub mit dem neu gewählten Ansatz nur konsequent: „You get what you pay for”, sagen die Engländer hier. Die Entscheidung Max Eberls für eine Veränderung, die Verpflichtung von Marco Rose als Trainer, die Transfers von Embolo, Marcus Thuram, Stefan Lainer und Bensebaini, der über weiten Teilen sehr gefällige Auftritt gegen eins der besten Teams der Liga: Der Weg und die Entwicklung Borussias in der laufenden Saison sind bis dato offenkundig und linear. Jeder im Klub hat stets betont, dass dieser Kurswechsel Zeit benötige. Mit der Leistung der ersten 45 Minuten vom vergangenen Freitag, verbunden mit dem Abstellen einiger kleiner, aber entscheidender individueller Fehler, wird es für 14 andere Gegner in der Bundesliga reichen. Einer davon wartet in zwei Wochen. Für die Stimmung im Verein und die Akzeptanz des neuen Weges wäre ein Sieg dort extrem wichtig. Gerne darf dann auch jemand nach dem Spiel Timo Werner zitieren. Die Seitenwahl-Einschätzungen: Michael Heinen: Die abgezockte und blitzschnelle RB-Elf kam für die neue Borussia noch etwas zu früh. Doch trotz des enttäuschenden Ergebnisses war eine deutliche Leistungssteigerung erkennbar, die gegen die meisten anderen Bundesligisten für drei Punkte gereicht hätte – u.a. auch gegen Köln. Christian Spoo: Das ist er also, dieser Rose-Fußball. Selten hat eine Niederlage so viel Spaß gemacht. Aber wenn Borussia vor dem Tor nicht effizienter wird, werden noch viele Spiele so laufen wie dieses. Und dann ist irgendwann auch der Spaß am Powerfußball dahin. Thomas Häcki: Manchmal verliert man, weil der andere einfach besser ist. Oder eben reifer. Man kann sich über drei individuelle Fehler die Haare raufen, die Leidenschaft kann man der Mannschaft aber keinesfalls absprechen. Die Fohlen befinden sich weiterhin im Umbruch, aber auf dem richtigen Weg. Claus-Dieter Mayer: Zumindest eine gute halbe Stunde lang war es das beste Pflichtspiel in der Ära Rose. Dummerweise spielt Timo Werner noch lieber gegen die Borussia, als es Peter Wynhoff einst gegen den FC Köln tat, so dass es am Ende irgendwie ein unfairer Vergleich war. Besonders Mut macht der Quantensprung, den Embolo auf der 10er-Position seit dem Schalke-Spiel gemacht hat.


30. Aug 2019

Borussias Gegner in der Europa League

Borussia trifft in der Europa League auf eine Gruppe, die ihr alle Chancen aufs Weiterkommen ermöglicht. Mit dem AS Rom ist der erwartete Hochkaräter dabei, der den Fans einen erneuten Besuch der spanischen Treppe ermöglichen wird. Zudem wartet die Erdogan-Truppe von Istanbul Basaksehir und der österreichische Außenseiter Wolfsberger AC. Die Spiele werden ab dem 19. September bis zum 12. Dezember im 2-3-Wochenrhythmus um 18.55 Uhr oder um 21 Uhr stattfinden. Im Folgenden beleuchten wir die drei Gegner etwas genauer: AS Rom: Die Römer galten in den letzten Jahren als die zweite Kraft im italienischen Fußball hinter Juventus Turin. Fünfmal in Folge landete der Verein zwischen 2013 und 2018 auf den Plätzen 2 oder 3 und war somit Dauergast in der Champions League. 2018 wurde dies gekrönt durch einen spektakulären 3:0-Erfolg über den FC Barcelona, mit dem das 1:4 aus dem Hinspiel getilgt und der große Konkurrent ausgeschaltet werden konnte. Gegen Liverpool reichte der 4:2-Heimerfolg im Halbfinale nicht ganz, da man das Hinspiel 2:5 verloren hatte. Im letzten Jahr schwächelte die Roma ein wenig. In der Meisterschaft landete sie nur noch auf einem 6. Platz und qualifizierte sich erst durch den Ausschluss des AC Mailand direkt für die Gruppenphase zur Europa League. In der Champions League kam das Aus schon im Achtelfinale, wo sich der FC Porto in der Verlängerung durchsetzte. Auch der diesjährige Saisonstart war mit einem 3:3 gegen Genua etwas holprig. Mit Edin Dzeko spielt ein auch in Deutschland bekannter Stürmer im Verein. Zu beachten ist daneben die Mittelfeldzentrale, wo insbesondere Lorenzo Pellegrini das Zepter schwingt. Für die Fans gut zu wissen: Das Olympiastadion in Rom fasst 73.261 Plätze und sollte den Fans genügend Gelegenheit bieten, an Tickets zu kommen. Istanbul Basaksehir: Der Klub ist in erster Linie bekannt für seine Nähe zu Recep Tayyip Erdogan. Bis zum Aufstieg in die Süper-Lig 2007 spielte der erst 1990 gegründete Verein kaum eine Rolle im türkischen Fußball. Nach einem Jahr in der Zweitklassigkeit startete der Verein dann ab 2014 richtig durch, was bestimmt ganz zufällig mit dem Beginn der Präsidentschaft des bekennenden Ziegen-Liebhabers zusammenfällt. Zuletzt landete der Verein 5x in Folge in der Top4 mit dem Höhepunkt des 2. Platzes im Vorjahr, als sich Galatasaray nur sehr knapp die Meisterschaft sichern konnte. Basaksehir musste dadurch in die Champions-League Qualifikation, wo es zwei Niederlagen gegen Olympiakos Piräus setzte (0:1, 0:2). Auch die vergangene Ausbeute in Europa war sehr bescheiden. Keins der sechs Spiele zur Europa-Leaque-Qualifikation konnte gewonnen werden (1 Remis, 5 Niederlagen), sodass man bislang auf ein einziges Jahr in der Gruppenphase zurückblicken kann. 2017 landeten die Türken hinter Sporting Braga und Ludogorez Rasgrad, aber immerhin noch vor der TSG Hoffenheim auf einem 3. Platz, den sie nach unserem Geschmack auch in diesem Jahr gerne wieder besetzen dürfen. Mit Serdar Tasci und Emmanuel Adebayor haben zwei bekannte Namen den Verein zu Saisonbeginn verlassen. Der norwegische Mittelstürmer Fredrik Gulbrandsen sowie der Bosnier Edin Visca (rechtes Mittelfeld) gehören zu den auffälligsten Akteuren des Teams, das mit zwei Niederlagen in die neue Saison gestartet ist (1:2 gegen Fenerbahce sowie 0:3 bei Yeni Malatyaspor). Das Fatih-Terim-Stadion in Istanbul ist nicht ganz so groß wie jenes in Rom und fasst lediglich 17.300. Wolfsberger AC: Zu guter letzt wartet der österreichische Vertreter aus Wolfsberg auf die Fohlenelf. Nach 5 Spieltagen platziert sich die Mannschaft hinter RB Salzburg und dem Linzer ASK auf Platz 3 mit bislang 9 Punkten. Gegen die Salzburger setzte es aber bereits ein deftiges 2:5. Auch im Vorjahr landeten sie final auf Rang 3, wodurch sie sich direkt für die Gruppenphase qualifizierten. Dies ist die bislang beste Platzierung der Vereinsgeschichte, die erst 2012 in der österreichischen Bundesliga begann. 2015 durfte die Mannschaft immerhin einmal in der Europa League Qualifikation mitspielen, wo ihnen der BVB mit zwei klaren Siegen (1:0, 5:0) keine Chance ließ. Die Spieler der Wolfsberger sind nur Österreich-Experten, wie z. B. Marco Rose, bekannt und haben allesamt einen sehr überschaubaren Marktwert. Da auch die Lavanttal Arena mit einer Kapazität von 7.300 Plätzen höchst überschaubar, wird die Partie gegen Borussia im Grazer Liebenauer Stadion vor bis zu 15.400 Zuschauern stattfinden.


16. Sep 2019

Verdiente Derbysieger mit Luft nach oben

Borussia Mönchengladbach gewann das rheinische Derby verdient, verpasste es aber, frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen. Neben dem Punch fehlte auch das Finetuning. Die Einzelkritik.


15. Sep 2019

Rose: »Es war wichtig, kühlen Kopf zu bewahren«

Borussia Mönchengladbach hat das rheinische Derby für sich entschieden. Die Mannschaft hat die besonderen Umstände dieses Spiel angenommen und letztlich verdient gewonnen. Marco Rose war anschließend glücklich, wusste die Partie aber auch richtig einzuordnen.


14. Sep 2019

Derbysieger! Plea trifft zum 1:0-Sieg in Müngersdorf

Borussia Mönchengladbach ist Derbysieger! Dank eines Treffers von Alassane Plea gewannen die Fohlen am Samstag in Müngersdorf das Prestigeduell. Vor der Pause waren die Borussen klar besser, nach dem Seitenwechsel ließen sie nach, retteten den Erfolg aber über die Ziellinie.


12. Sep 2019

»Ein Bundesligaspiel unter anderen Voraussetzungen«

Für Marco Rose steht am Samstag (15:30 Uhr) sein erstes Derby gegen den Rivalen aus Köln an. Dass es weder für Borussia Mönchengladbach noch für den FC Köln ein gewöhnliches Bundesligaspiel ist, ist dem Trainer mehr als bewusst.


06. Sep 2019

Der Stresstest steht in den nächsten Wochen an

Der ‘neue’ Fußball von Borussia Mönchengladbach ist von Intensität geprägt. Das haben die ersten drei Spieltage schon gezeigt. Wie es weitergeht und vor allem wie stressresistent das Ganze ist, wird sich in den vollgepackten nächsten Wochen zeigen.


17. Sep 2019

Herzenssache: Spiel in Gladbach ist für Fortunas Kapitän Oliver Fink was Besonderes

Oliver Fink ist inzwischen so lange in Düsseldorf, dass für ihn die Partie in Gladbach Herzenssache ist.


16. Sep 2019

Borussia Mönchengladbach: Christoph Kramer - Mal Heißsporn, mal ruhender Pol

Christoph Kramer hat aufgrund eines Bänderrisses einen Großteil der Gladbacher Vorbereitung verpasst. Beim Derbysieg in Köln stand er nun erstmals wieder länger auf dem Platz und zeigte eine starke Leistung.


16. Sep 2019

Fernsehübertragungen: Champions League und Europa League im TV: Wo läuft was?

Die Champions League läuft nur im Pay-TV. Europapokal-Liebhaber benötigen sogar zwei Abonnements, wenn sie die freie Auswahl haben wollen. Bei der Europa League sieht es anders aus. Hier gibt es die Übersicht wer was zeigt.


16. Sep 2019

Borussia Mönchengladbach: Michael Lang überzeugt bei Werder - Schweizer will in Bremen bleiben

Wenn es nach Michael Lang geht, dann bleibt der Schweizer auch über die Saison hinaus bei Werder Bremen. In einem Interview erklärte der 28-Jährige seine Kaufoption.


16. Sep 2019

Borussia Mönchengladbach: Pechvogel Embolo startet in Gladbach richtig durch

Auf Schalke war er meist verletzt. Sogar das Karriere-Ende drohte. In Mönchengladbach läuft es für Breel Embolo nun sehr gut. Trainer Rose verrät nach dem Derby gegen Köln sein „Geheimnis“.


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