Pressespiegel

Die Medien beschäftigen sich ausgiebig und gerne mit unserer Borussia. Wir suchen täglich die wichtigsten und aktuellsten Berichte rund um Borussia heraus und verlinken an dieser Stelle auf das entsprechende Online-Angebot der jeweiligen Zeitung.

23.Sep.2018

Ohne die nötige Konsequenz verteidigt

Der Tag danach: Für die vielen Fehler bestraft worden, ein verärgerter Schlussmann und eine...


23.Sep.2018

Frauen: Klare Niederlage in Freiburg

Borussias Frauen haben auch ihr zweites Spiel in der Allianz Frauen-Bundesliga verloren. Beim SC...


23.Sep.2018

Hazard: "Wir haben es der Hertha zu leicht gemacht"

Trotz seines Elfmetertreffers zur zwischenzeitlichen 1:0-Führung hat die FohlenElf mit 2:4 bei...


22.Sep.2018

2:4 in Berlin - Borussia kassiert erste Saison-Niederlage

Am 4. Bundesliga-Spieltag hat Borussia ihre erste Saison-Niederlage hinnehmen müssen. Bei Hertha...


22.Sep.2018

"Es war irgendwie der Wurm drin" - Stimmen zum Spiel

Wir haben uns nach der 2:4 (1:2)-Niederlage der FohlenElf bei Hertha BSC bei Matthias Ginter,...


23.Sep.2018

Hertha-Haue: Fohlen-Coach Dieter Hecking: Das war kein Rückfall

Borussia Mönchengladbach kassierte in Berlin eine 2:4-Pleite.


22.Sep.2018

Höhenflug gestoppt: Borussia kassiert erste Pleite wegen Käse-Abwehr

Bei Hertha BSC Berlin verloren die Fohlen mit 2:4.


22.Sep.2018

Mönchengladbacher Edel-Restaurant: Patrick Herrmann steigt als Investor aus

Keine Einigung über Umbaukosten


22.Sep.2018

Lang für Berlin fraglich: Gladbachs Elvedi: „Bin wieder bei 100 Prozent"

Im Spitzenspiel erneut Startelf-Kandidat.


22.Sep.2018

Gladbach winkt Traumstart: Wird Hecking jetzt besser als Favre?

Fohlen gewannen acht der letzten neun Spiele gegen Hertha.


30. Aug. 2018

Ein Herz für Kinder

Markus Pazurek (29) wechselte im Sommer vom Drittligisten Fortuna Köln in die U23 der Borussia und etablierte sich dort sofort

 


21. Aug. 2018

Gegen die Bayern, für die Borussia – Nico Brandenburger im Interview

Mit einem Lächeln verlässt er das Trainingsgelände der Fortuna aus Köln. 2017 verließ er die Borussia und geht nun in

 


14. Aug. 2018

Von Fußballwundern und Vereinshistorien

Youness Buduar (26) hat schon öfter DFB-Pokal gespielt, dennoch wird die Begegnung zwischen Borussia Mönchengladbach und dem BSC Hastedt ein

 


13. Aug. 2018

Sagt mir liebe Bayernfans…

Tickets für ein Testspiel einer B-Elf (Bayern München) gegen eine C-Elf (Paris St. Germain) kosten 75 Euro. Jeder durchschnittliche Profi

 


10. Aug. 2018

Eberls letzter Punkt auf der to-do-Liste

Nach dem Wechsel von Jannik Vestergaard und den Verletzungen von Nico Elvedi und Neuzugang Michael Lang ist davon auszugehen, dass

 


23.Sep.2018

Hertha-Schreck Hazard: "Zu viele einfache Tore"

Gegen Berlin tat er das, was er fast immer gegen Hertha tut: Thorgan Hazard schoss ein Tor gegen das Team aus der Hauptstadt. Wie die meisten seiner Kollegen auch beklagte der Belgier nach der ersten Saison-Niederlage, die Fohlen hätten ihrem Gegner zu viele einfache Tore gestattet.


22.Sep.2018

Weiter geht's: Rechnen Sie die Bundesliga durch!

Die Bundesliga-Saison 2018/19 ist noch jung, einige Erkenntnisse lassen sich aber schon ziehen: Der FC Bayern München gibt sich bislang keinerlei Blöße und grüßt schon wieder von ganz oben. Wer bleibt dem Meister auf den Fersen? Und kommen die Teams, die schlecht gestartet sind, so langsam mal in die Gänge - zum Beispiel der noch sieg- und punktlose FC Schalke 04? Rechnen Sie die weiteren Spieltage durch - oder gleich die ganze Spielzeit.


22.Sep.2018

Ibisevic-Doppelpack hält Hertha in der Erfolgsspur

Hertha BSC bleibt weiter ungeschlagen in der Liga. Die Elf von Trainer Pal Dardai bezwang Borussia Mönchengladbach trotz anfänglichem Rückstand am Ende hochverdient mit 4:2 (2:1). Doppeltorschütze Ibisevic zählte ebenso zu den Matchwinnern wie Lazaro und der abermals erfolgreiche Duda. Die Borussia zog erstmals in dieser Saison den Kürzeren.


21.Sep.2018

Ohne die Platzhirsche: Fokus auf Plea

Die beiden Platzhirsche werden wohl passen müssen. Kapitän Lars Stindl ist nach seinem Syndesmoseriss zwar wieder guter Dinge, doch die Partie am Samstag in Berlin kommt für den Nationalspieler noch zu früh. Auch Kollege Raffael muss sich noch ein bisschen gedulden. Da richten sich die Augen in der Gladbacher Offensive auf den Königstransfer aus Nizza. In kürzester Zeit hat sich Alassane Plea bei den Fohlen glänzend zurechtgefunden.


21.Sep.2018

Fanprotest: Stimmungsboykott von 1. bis 3. Liga

In der kommenden englischen Woche soll es in den Stadien der Bundesliga, 2. Liga und 3. Liga in den ersten 20 Minuten still bleiben. Der Zusammenschluss der Fußball-Fanszenen in Deutschland hat einen "bundesweiten Aktionsspieltag" ausgerufen.


23. Sep. 2018

Schwere Verletzung: Herrmann erlebt in Berlin so etwas wie ein Déjà-vu

Vor zwei Jahren verletzte sich Patrick Herrmann in Berlin schwer. Nun fällt Herthas Marko Grujic lange aus, weil der Borusse ihn am Fuß getroffen hat. „Das war Mist von mir“, sagt Herrmann. Am Mittwoch könnte er in der Startelf stehen.

 


23. Sep. 2018

Frauenfußball: Borussias Frauen sind weiter ohne Tor und Punkt

Der Bundesliga-Aufsteiger verliert nach dem 0:3 zu Hause gegen Bremen auch in Freiburg, diesmal sogar mit 0:4. Die Reserve dagegen gewinnt in der Regionalliga und schiebt sich auf Rang fünf vor.

 


23. Sep. 2018

Fußball-Regionalliga: Bennetts nutzt das U 23-Debüt

Beim 3:1 am Freitagabend in Herkenrath spielte der junge Brite absprachegemäß eine halbe Stunde und war direkt am dritten Treffer beteiligt. „Das hat dem Jungen sicher gut getan“, sagt Trainer Arie van Lent. Dessen Team spielt am Mittwoch gegen Rot-Weiss Essen.

 


23. Sep. 2018

Jugendfußball: Borussias U19 besiegt Bochum klar

Der 3:0-Sieg gegen den VfL, der zuvor fünfmal in Folge gewonnen hatte, ist überraschend. Die Gladbacher U17 kassiert dagegen ein 0:4 im Rhein-Derby gegen den 1. FC Köln.

 


23. Sep. 2018

Borussia-Faktencheck zum Spiel in Berlin: Zwei Minuten Erster

Yann Sommer hielt erneut stark, Jonas Hofmann lief mehr als jeder andere und zwischenzeitlich war Borussia sogar Tabellenführer. Am Ende verlor Dieter Hecking jedoch sein erstes Spiel gegen Pal Dardai. Der Faktencheck zum Spiel in Berlin.

 


22.Sep.2018

Nicht einmal bedingt Abwehrbereit

Nach einer furchterregenden Defensivleistung hat Borussia die erste Saisonniederlage kassiert. Hertha BSC setzte sich auch in der Höhe völlig verdient mit 4:2 durch. Borussia startete zwar mit einer ordentlichen Gelegenheit für Hazard, bewies aber dann direkt, wie man gegen eine Mannschaft wie Berlin nicht verteidigt. Die Zuordnung bei hohen Bällen stimmte fast nie, Berlin kam durch Duda zu einer ersten guten Chance. Danach tat sich wenig, Borussia versuchte es mit langen Bällen, was unschön aussah, aber letzten Endes erfolgreich war. Ein solcher Ball auf Johnson führte zu einem Foul an ebendiesem. Den fälligen Elfmeter verwandelte Hazard sicher. Aber im direkten Gegenzug glich Berlin aus. Plattenhardt flankte von links, Ibisevic köpfte zum 1:1. Und kaum war der Jubel verklungen stand es schon 2:1, Elvedi sah im Defensivzweikampf aus, wie ein Regionalligakicker, Dilrosun flankte ähnlich zielgerichtet wie vorher Plattenhardt, diesmal auf den Kopf von Lazaro. Von da an bis zur Pause hätte Hertha gut und gerne 4:1 führen können, Borussia ermöglichte den konzentriert und zielstrebig zu Werke gehenden Berlinern zahlreiche Möglichkeiten. In der Pause überrasche Dieter Hecking mit einer Auswechslung. Statt des indisponierten Elvedi musste Jantschke raus, es kamen Patrick Herrmann und Florian Neuhaus für Jantschke und Fabian Johnson. Der Mann mit der 7 belebte das Offensivspiel der Borussen merklich. Unterstützung von seinen Kollegen gab es aber nur bedingt. Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit gab es Großchancen für die Hertha. Wie schon vor dem Wechsel kam Borussia schlecht in die meisten Zweikämpfe, Berlin holte die zweiten Bälle, Gladbach fast nie. Als Borussia sich gerade etwas zu befreien versprach und durch den erneut agilen Plea zu einer ersten Großchance kam, setzte es den vermeintlichen Nackenschlag. Aus einer Chance für Borussia nach einem Eckball entwickelte sich ein schneller Konter. Strobl versuchte noch, den durcheilenden Kalou mit einer Blutgrätsche zu stoppen (für die er, hätte er den Gegner getroffen, zu Recht vom Platz geflogen wäre), in der Mitte lief Ibisevic durch, Elvedi irrte kopflos durch den Strafraum, statt den Bosnier an der Ballannahme zu hindern, der musste nur noch einschieben. Dass Borussia danach nicht aufsteckte, ist die einzig gute Nachricht nach diesem Spiel. Nur vier Minuten später flankte Herrmann mustergültig auf den Kopf von Plea, der Ball senkte sich unter die Latte, Gladbach war wieder im Spiel. Doch eine weitere Eselei in der Abwehr knockte die Mannschaft sechs Minuten später aus. Lazaro verlud den bemitleidenswerten Elvedi, in der Mitte stand Duda völlig blank und konnte zum 4:2 einschießen. Borussia hatte durch zweimal Plea und Neuhaus noch Chancen zum Anschluss, aber auch Berlin hätte die Führung gegen Ende noch ausbauen können. Am Ende steht der verdiente Erfolg für die gute Mannschaft von Pal Dardai und für Borussia die Erkenntnis, das man ohne Abwehr nicht Fußball spielen sollte. Hertha : Jarstein - Lazaro, Stark, Lustenberger, Plattenhardt - Maier - Kalou, Grujic (72. Skjelbred), Duda (86 Luckassen), Dilrosun - Ibisevic (76. Selke) Borussia : Sommer - Elvedi (77. Cuisance), Ginter, Jantschke (45. Herrmann), Wendt - Strobl - Zakaria, Hofmann - Hazard, Johnson (45. Neuhaus), Plea Tore : 0:1 Hazard (29. FE), 1:1 Ibisevic (30.), 2:1 Lazaro (34.), 3:1 Ibisevic (63.), 3:2 Plea (67.), 4:2 Duda (72.)


21.Sep.2018

He Duda

“Mittel gegen Mäβig” betitelten wir den Vorbericht zum letzten Aufeinandertreffen von Hertha BSC und Borussia Mönchengladbach und als beide Mannschaften dann als Nummer 9 und 10 ins Ziel eingetrudelt waren, gab es beim launischen Fuβball-Podcast “Drei90” einen Rückblick, in dem jeder Saisonverlauf eines Teams als Tag im Leben eines Menschen charakterisiert wurde: Gladbach und Hertha waren dabei zwei Faulpelze, die den ganzen Tag im Bett verbracht hatten, wobei Borussia zumindest zu Gute gehalten wurde, einmal das Badezimmer besucht zu haben. Wer nun aber angesichts dieser Vorgeschichte am Samstag im Spiel zweier grauer Mäuse ein Spiel höchster Mausgrausamkeit erwartet, ignoriert doch etwas fahrlässig den guten Bundesligastart beider Protagonisten. Natürlich ist ein Duell der beiden punkt und torgleichen Vierten nach 3 Spieltagen noch nicht gleich ein Spitzenspiel und die dämliche Floskel von den “Bayernjägern” sollte man sowieso gleich mal stecken lassen, aber sowohl in Berlin als auch in Mönchengladbach kann man nicht nur mit dem bisherigen Punktestand recht zufrieden sein. Auf Gladbacher Seite deutete der Auftritt gegen Schalke am dritten Spieltag z.B. an, dass Rekordeinkauf Plea jetzt wirklich bei der Borussia angekommen ist. Zwar traf er diesmal nicht selbst, wirkte aber sehr agil (kein Zeichen mehr von dem Trainingsrückstand, der in der Vorbereitung noch so eklatant war), zeigte auch gerade furs Gladbacher Spiel so wichtige Flexibilität und war auch an der Vorbereitung des zweiten Treffers beteiligt. Was uns zum zweiten erfreulichen Aspekt des letzten Samstags bringt: Patrick Herrmann kann noch Bundesligatore erzielen. Der in der Sommerpause eigentlich schon als sicherer Abgang gehandelte Saarländer konnte seine Einwechslung nutzen, um die guten Eindrücke aus der Vorbereitung zu bestätigen und scheint nicht nur wegen seines Tores wieder eine echte Option für die Gladbacher Offensive zu sein. Auch der Eindruck, dass dem Team die neue 4-3-3 Ausrichtung gut tut, scheint sich zu bestätigen und ganz besonders gilt das für das Laufwunder Jonas Hofmann, der auf der Achter-Position im Moment seinen zweiten Frühling feiert, sofern er denn jemals einen ersten hatte. Dies alles zusammen mit der Breite des Kaders (Kramer und Zakaria zeigten, dass sie keineswegs klare Bankdrücker sind), der Topform von Yann Sommer und auch Matthias Ginter, lässt Borussenfans durchaus positiv gestimmt auf das Spiel in Berin schauen. Ähnlich sehen das aber wohl auch die Herthaner, denen am letzten Samstag nur wenige Sekunden fehlten, um punkgleich mit den Bayern einen perfekten 3-Siege-Start zu feiern. Ganz oberflächlich betrachtet ist es alles wie vorher: Unter Dardai haben Defensive und taktische Disziplin Vorrang vor attraktivem Fuβball; in der “expected goals” Tabelle liegt Berlin auf dem vorletzten Platz, was man als Indiz dafür deuten könnte, dass der gute Start lediglich einer Mischung von Effizienz und Glück zu verdanken ist. Gottseidank können solche Zahlen aber (noch) nicht alles auffangen, was ein Team ausmacht, denn wer die Auftritte der Berliner vor allem auf Schalke und in Wolfsburg verfolgt hat, konnte eine spielerische Reife erkennen, die vor allem deshalb überrascht, weil das Team (den Altherren-Sturm Kalou-Ibisevic mal ausgenommen) überwiegend aus sehr jungen Spielern besteht. Symbolfigur für diese “neue Hertha” ist der 23-jährige Slowake Ondrej Duda der nach zwei Jahren Anlaufzeit (teilweise durch Verletzungen bedingt) nun seinen Durchbruch als Spielmacher der alten Dame geschafft zu haben scheint. An mangelndem Selbsvertrauen scheint es ihm auf jeden Fall nicht zu mangeln, wie sein schlitzohriger Freistoβ in Wolfsburg beweist, als er die fest an einen hohen Schuss mit Effet (wie in Schalke beim 2:0) glaubende Mauer hochspringen liess, nur um dann unter den verdutzten Spielern flach einzunetzen. Der andere Torschütze in Wolfsburg, der von Man City nach Berlin gewechselte Niederländer Javairo Dilrosun, gehört mit 20 Jahren ebenso zur Garde der hoffnungsvollen Youngstern wie auch U21-Nationalspieler Arne Maier. Auch wenn die Hertha 2018/19 kaum plötzlich im Hurrah-Stil auftreten wird, so scheint sie im Gegensatz zum Vorjahr in der Lage, mehr als nur ein unangenehmer Gegner zu sein. Personell werden die Berliner auf Innenverteidiger Torunarigha verletzungsbedingt verzichten müssen, während Ex-Borusse Matthew Leckie nach Bänderverletzung zwar wieder im Training ist, aber wohl kaum Aussichten auf einen Einsatz hat. Das gilt trotz gegenteiliger boulevardesker Spekulation auf Gladbacher Seite ebenso für Lars Stindl und auch Raffael scheint noch kein Kandidat für die Startelf am Samstag zu sein. Insofern spricht vieles dafür, dass Dieter Hecking eine ähnliche Anfangsformation wie gegen Schalke in der Vorwoche aufstellen wird. Mögliche Aufstellungen: Borussia: Sommer - Elvedi, Ginter, Jantschke, Wendt - Strobl - Hofmann, Zakaria - T. Hazard, F. Johnson – Plea Hertha BSC: Jarstein - Lazaro, Stark, Lustenberger, Plattenhardt - Maier - Kalou, Grujic, Duda, Dilrosun – Ibisevic Seitenwahl-Tipps: Claus-Dieter Mayer: Auch in Berlin findet die Borussia letztendlich die nötigen Lösungen und setzt sich auf Grund der höheren individuellen Klasse mit 2:0 durch. Christian Spoo: Hertha BSC liegt Borussia mehr als die Kampfteams von Augsburg und Schalke. Da die Berliner aber gut in Form sind, gibt es nach unterhaltsamem Spiel keinen Sieger. 2:2. Uwe Pirl: Hertha ist ein unsprektakuläres Team. Genauso wird auch das Spiel. Weil Borussia immer für ein Tor gut ist, genauso aber auch für ein Gegentor, endet das Spiel 1:1 Thomas Häcki: Der Vierte spielt gegen den Vierten. Nach dem 1:1 teilt man weiterhin die Platzierung. Michael Heinen: Zuletzt hat Borussia in Berlin oft gut ausgesehen. Dieses Jahr reicht es zwar nur zu einem 1:1, mit dem man aber trotzdem gut wird leben können.


15.Sep.2018

Stark angefangen, gewankt, aber nicht gefallen!

Borussia Mönchengladbach hat mit einem 2:1-Sieg gegen Schalke 04 – angetreten in neongelben Trikots, die an eine schlechte Kopie von Borussia Dortmund erinnerten – die Weichen für einen gelungenen Saisonstart gestellt. Dieter Hecking stellte die Mannschaft ein wenig um – rechts in der Viererkette begann Elvedi anstelle von Beyer, im Mittelfeld Zakaria anstelle von Neuhaus und Johnson vervollständigte die Offensivreihe anstelle des verletzt ausgefallenen Raffael. Das System blieb aber unverändert, wie auch das sonstige Personal. So durfte man mit Spannung einer Antwort auf die Frage entgegensehen, ob Borussia in der Saison 2018/19 auch zwei gute Halbzeiten kann. Gerade einmal 2 Minuten waren gespielt, als Ginter nach einem Eckball zum Kopfball kam und Borussia gegen schlecht verteidigende Schalker mit 1:0 in Führung brachte. Danach hatte Gladbach das Spiel in der ersten halben Stunde eigentlich recht gut im Griff, auch wenn gegen früh pressende Schalker nicht wirklich ein Kombinationsspiel zustande kam. Beide Mannschaften agierten in den ersten 20 Minuten mit hohem Tempo, so dass ein munteres Hin und Her entstand, echte Chancen jedoch nur nach individuellen Fehlern zu sehen waren. Nach 25 Minuten hatte Schalke dann Riesenglück, dass Mendyl nach einer Verwarnung und einem weiteren recht heftigen Foul nur 2 Minuten später auf dem Platz bleiben durfte Tedesco reagierte sofort mit einer Auswechslung und brachte stattdessen Schöpf in die Partie. Danach begann eine Phase von jeweils 20 Minuten vor und nach der Pause, die man am besten mit „Die Rückkehr der Schwiegersöhne“ überschreiben könnte. Gladbach war plötzlich vollkommen passiv, Schalke deutlich bissiger – ohne dass zu erkennen war, ob der Schalker Druck die Passivität der Borussen verursachte oder ob es umgekehrt eher so war, dass die Gladbacher Passivität es den Schalkern erst möglich machte, sich Chancen zu erspielen. In dieser Phase war es in erster Linie Yann Sommer, der mit einer äußerst starken Leistung über das gesamte Spiel hinweg die Führung verteidigte. Diese Phase endete dann nach knapp 70 Minuten – mit der Einwechslung von Herrmann kam neuer Schwung ins Spiel der Borussia, der sich relativ schnell in Chancen niederschlug und der mit dem 2:0 durch Herrmann in der 77. Minute auch belohnt wurde. Wer den Jubelsprint von Herrmann nach dem Tor und auch dessen sonstiges Auftreten auf dem Platz beobachtet hat, der konnte sehen, dass da ein Spieler sehr entschlossen wirkt, um seine Chance zu kämpfen – ein neuer Zug an Herrmann, sehr zu begrüßen. Danach warf Schalke noch einmal alles nach vorn und wieder war es Sommer vorbehalten, den Schalkern mit einer Megaparade gegen Embolo und Uth den Schalker Stürmern endgültig den Nerv zu ziehen. Endgültig? Nicht ganz – in der dritten Minute der Nachspielzeit gelang Embolo mit einem gewaltigen Schuss der Anschlusstreffer. Der war aber nur noch für die Statistik. Borussia Mönchengladbach: Sommer – Elvedi, Ginter, Jantschke, Wendt – Strobl – Hofmann, Zakaria (72. Kramer) – Johnson (67. Herrmann), Plea (86. Neuhaus), Hazard FC Schalke 04: Fährmann – Sané, Naldo, Nastasic – Caliguri, Mendyl (25. Schöpf) – Rudy, Bentaleb – Di Santo (67. Embolo) – Uth, Burgstaller (67. Teuchert) Tore: 1:0 Ginter (3.), 2:0 Herrmann (77.), 2:1 Embolo (90.+3)


14.Sep.2018

Weichenstellung gegen den hässlichen Vize

Die Länderspielpause hat das Bundesliga-Gefühl abgewürgt. Bevor man sich als Fan richtig eingegroovt hatte, ging es erneut nur um „Die Mannschaft“, Stakeholder-Oli und der Bundestrainer bestimmten die Schlagzeilen und als Borusse fragte man sich allenfalls, woher man nochmal diesen Nico Schulz kennt, der da gegen Peru das Siegtor erzielte. Immerhin dürfte Abwehrchef Matthias Ginter weiteres Selbstbewusstsein getankt haben, er scheint im Nationalteam jetzt Stammkraft zu sein. Wenn Borussia am Samstagabend gegen Schalke 04 antritt, kann das nur hilfreich sein. Vom Ergebnis der Partie hängt wesentlich ab, ob der Saisonstart als gelungen bezeichnet werden kann. Ein recht überzeugender Auftritt gegen Leverkusen, in Augsburg zumindest nicht verloren. So ganz klar ist nicht, wo Borussia zur Zeit steht. Von vier gespielten Halbzeiten war nur eine wirklich überzeugend. Ob der Neustart nach der gefühlt verkorksten Vorsaison gelungen ist, wird man nach der Partie gegen Schalke vermutlich besser wissen. Schalke zuhause ist mit Blick auf die jüngere Geschichte in etwa das Gegenteil von Augsburg auswärts. Gegen die Gelsenkirchener war man im Borussia-Park häufig erfolgreich. Die letzte Niederlage ist fünf Jahre her, seit dem Wiederaufstieg hat Borussia achtmal zuhause gegen Schalke gewonnen. Die letzten beiden Partien endeten unentschieden, wobei das Remis in der Euro-League mehr weh tat, als alle Niederlagen zusammen. Die Voraussetzungen für einen weiteren Erfolg stehen mit Blick auf den missratenen Saisonstart der Schalker recht gut. Der Vizemeister, der in der vergangenen Saison mit seinem Spiel die Frage aufgeworfen hat, warum um alles in der Welt der Fußball in seinem Mutterland als „Beautiful Game“ bezeichnet wird, hat zweimal verloren. Leichtsinnige Ballverluste in der Eröffnung und zu wenig kompaktes Verteidigen hat Trainer Domenico Tedesco als die Hauptgründe für die Pleiten in Wolfsburg und gegen Berlin ausgemacht. Zudem müsse sich die Mannschaft nach dem Abgang von Stammspielern wie Kehrer und Goretzka und dem Last-Minute-Kauf von Sebastian Rudy noch finden. Ob die Länderspielpause dazu angetan war, wird man sehen. Zwölf Schalker waren mit ihren Nationalmannschaften unterwegs. In Gladbach fehlt Tedesco neben den Langzeitverletzten Oczipka und Stambouli der rotgesperrte Yevhen Konoplyanka. Matija Nastasic ist dagegen wieder dabei, der DFB hatte seine Rotsperre nach dem VR-Chaos-Spiel in Wolfsburg reduziert. Das gewohnt unruhige Schalker Umfeld zieht angesichts der beiden Auftaktpleiten schon Parallelen zur Ära Weinzierl, die vor zwei Jahren ähnlich begann und dann recht schnell ein Ende fand. Dazu besteht aber freilich kein Anlass. Tedesco hat eine klare Idee vom Fußball, die ist nicht schön aber in der Regel erfolgreich und ist nicht so anspruchsvoll, dass Neuzugänge sie nicht schnell adaptieren können sollten. Dieter Hecking jedenfalls glaubt nicht an grundlegende Probleme beim Gegner. Er hält den FC Schalke 04 für stärker als sein eigenes Team. Zumindest vom Kader her sei Schalke „ein Stück weit“ besser aufgestellt, als Borussia. Nur mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung habe seine Mannschaft eine Chance. Er will offenbar nicht den Gedanken aufkommen lassen, Schalke sei wegen der zwei Auftaktniederlagen ein angeschlagener Gegner. Dass Hecking explizit auf die zweit Halbzeit gegen Leverkusen Bezug nimmt und von seinen Spielern fordert, dort anzuknüpfen, zeigt, dass der Trainer begriffen hat, dass es viel zu früh ist, von einem gelungenen Saisonstart für Borussia zu sprechen. Sollte es gelingen, den Vizemeister zu besiegen, erst dann hätten solche Lobpreisungen in halbwegs firmes Fundament. Dass Hecking medial wegen der mehrfachen Umstellungen in Augsburg zum „Taktik-Tüftler“ erklärt wird, wird ihn selbst kalt lassen. Einen schiefgegangenen Versuch nach kurzer Zeit zu korrigieren, spricht für gesunden Pragmatismus, nicht für hohe Kunstfertigkeit. Gegen Schalke wird die Mannschaft wieder im neuen Standard-System antreten. Offene Fragen gibt es allenfalls insofern, als dass sich Hecking auf der einen oder anderen Position wird entscheiden müssen. Ist der als Stammkraft eingeplante Nico Elvedi nach seiner Verletzung schon wieder ein Kandidat für die erste Elf? Stellt es ein Risiko dar, den gefühlten Führungsspieler Christoph Kramer ein weiteres Mal auf die Bank zu setzen? Welchen der in ihren Nationalteams erfolgreichen Nachwuchsspieler Neuhaus und Zakaria bringt man von Beginn, wenn Jonas Hofmann doch offenbar der gesetzteste Spieler nach Yann Sommer ist? Und wird Raffael doch noch pünktlich zum Spiel gegen seinen Ex-Verein fit? Antworten darauf gibt es am Samstag gegen 17:30 – und eine Stunde später wird es dann ernst. Guter Saisonstart oder mäßiger, Mittelmaß oder oben mitspielen, die Weichen werden gegen Schalke gestellt. Mögliche Aufstellungen Borussia : Sommer – Beyer, Ginter, Jantschke, Wendt – Strobl – Hofmann, Neuhaus – Johnson, Plea, Hazard Schalke : Fährmann – Sané, Naldo, Nastasic – Caligiuri, Baba – Rudy Harit, Bentaleb – Burgstaller, Uth SEITENWAHL-Prognose Christian Spoo : Ein hässliches Spiel ohne Sieger und ohne Tore. Die Frage, wohin die Reise für Borussia gehen kann, bleibt unbeantwortet. Michael Heinen : Acht der letzten zehn Heimspiele gegen Schalke konnten gewonnen werden. Diese Serie ist es wert, ausgebaut zu werden. Borussia siegt 2:1. Claus-Dieter Mayer : In den letzten Jahren hat Schalke im Borussia-Park nur wenig holen können, und das bleibt auch so. Dieter Heckings Mannen (really? Red.) schießen die Knappen (hang on, Red.) mit 4:1 (2xPlea) in eine nicht mehr zu verleugnende Krise. Thomas Häcki : Pleiten, Pech und Pannen begleiteten die letzten Spiele gegen die Knappen. So auch diesmal. Die Borussia spielt überlegen, lässt aber die Punkte liegen. 1:1. Uwe Pirl : Gibt Borussia mal wieder den Aufbaugegner für die angeschlagene Konkurrenz? Nein, tut sie nicht. In einem umkämpften und wenig attraktiven Spiel gewinnt Borussia 2:1.


06.Sep.2018

Der egale Fan

Die DFL hat die Spieltage sieben bis 14 angesetzt – und viele Borussenfans sind entsetzt. Heimspiele bestreitet Borussia ausschließlich sonntags und gleich dreimal davon um 18 Uhr. Ein Spiel zur „gelernten“ Zeit Samstag 15:30 wird der Borussia-Park in dieser Saison zumindest bis kurz vor Weihnachten gar nicht erleben. Vom Verein hört man dazu: Wenig. Verständnis ob der Ansetzungen hat Sportdirektor Max Eberl, schließlich gehe das Ganze zu Gunsten der Deutschen Vereine in der Euro-League, deren Erfolg „wir alle“ wollen. Hier irrt Eberl. Seine Argumentation ist Zeichen einer Entrücktheit bierhoffschen Ausmaßes: Das Weiterkommen von Hoffenheim, Leipzig oder Leverkusen im internationalen Geschäft ist einem Großteil der Borussenfans herzlich egal. Und Borussia wird womöglich stärker unter solchen Ansetzungen leiden, als es auf den ersten Blick ausschaut. Borussia Mönchengladbach ist, mehr als viele andere Bundesligaklubs, ein Verein, der in der Regel Fans aus ganz Deutschland zu seinen Heimspielen begrüßt. Wer jemals an einem Spieltag über die Parkplätze rund um den Borussia-Park oder durch die klassischen „Wildparker“-Stadtteile Hehn und Holt gestreift ist, weiß das. Autokennzeichen aus vielen weit entfernten Städten und Landkreisen sind dort zu sehen, auf vielen dieser Autos prangt gleichzeitig die Raute mit dem B. Der Spieltermin Sonntag 18 Uhr ist für viele dieser Fans problematisch. Erst um 20 Uhr aus dem Stadion, dann die leider immer noch zum Heimspielritus gehörende Warterei, bis man vom Parkplatz runter und auf der A61 ist – und dann noch die Heimfahrt nach Ostwestfalen, Niedersachsen, Hessen oder wo auch immer die Borussia leidenschaftliche Anhänger hat. Die Aussicht auf maximal fünf Stunden Schlaf vor dem Start der neuen Arbeitswoche dürfte so manchen Fan davon abhalten, zu den Sonntagabendspielen den Weg nach Mönchengladbach anzutreten. Der Borussia ist es vermutlich ziemlich egal, die Dauerkarten sind ja bezahlt. Aber mittelfristig hat das alles Folgen. Weitere Fans von außerhalb werden ihre Wochenendroutine ganz verändern und keinen Stadionbesuch mehr einplanen. Borussia wird einige verlieren, die bisher zu den Treuesten gehören. Natürlich hat der Verein die Spiele nicht selbst angesetzt, natürlich trägt Borussia eine Mitschuld an der Zersplitterung der Spieltage, von der sie auch finanziell profitiert, ist aber nicht Hauptverantwortlicher. Ein paar deutlichere Worte in Richtung DFL hätten viele Fans ihrem Sportdirektor aber mit Sicherheit gedankt. Im Endeffekt ist es aber bei Borussia wie überall im modernen Fußball: So lange der Rubel rollt, ist der Stadionzuschauer für die Macher der unwichtigste Baustein im großen Gebäude Profifußball.


23.Sep.2018

»In vier Minuten zwei solche Tore einzufangen, ist einfach dumm«

Ernüchterung bei Borussia Mönchengladbach nach der verdienten Niederlage in Berlin. Die fehlende Griffigkeit im Spiel der Fohlenelf gab allen Beteiligten im Anschluss Rätsel auf. Gladbach machte es Hertha viel zu einfach.


22.Sep.2018

2:4! Verdiente Niederlage für Borussia in Berlin

Mit 2:4 (1:2) unterlag Borussia Mönchengladbach am Samstag bei Hertha BSC. Im Olympiastadion hatte Hazard die Fohlenelf in Front gebracht, die sich dann jedoch drei einfach Gegentore fing. Plea brachte Gladbach zwar nochmal heran, doch Duda machte alles klar.


20.Sep.2018

Hecking: »Idealerweise gewinnen wir in Berlin«

Am vierten Spieltag trifft Borussia Mönchengladbach am Samstag (15:30 Uhr) im Berliner Olympiastadion auf die punkt- und torgleiche Hertha. Der Sieger der Partie könnte dann endgültig von einem gelungenen Saisonstart sprechen.


17.Sep.2018

Die richtige Mischung und ein überragender Keeper

Borussia Mönchengladbach besiegte Schalke 04 mit der richtigen Mischung aus mannschaftlicher Geschlossenheit und fußballerischer Qualität. Aus einem guten Team ragte Keeper Yann Sommer heraus.


16.Sep.2018

»Nach der Pause sind wir in Bedrängnis gekommen«

Der Sieg von Borussia Mönchengladbach über Schalke 04 war zweifelsfrei verdient. Richtige Probleme hatten die Gladbacher nur in der Phase nach der Pause, als der Vizemeister zu ›Langholz 04‹ mutierte.


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Die nächste Busfahrt

Borussia - Eintracht Frankfurt
Borussia - Eintracht Frankfur..
2018-09-26 17:30

Busfahrt in den BORUSSIA-PARK! 

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