Pressespiegel

Die Medien beschäftigen sich ausgiebig und gerne mit unserer Borussia. Wir suchen täglich die wichtigsten und aktuellsten Berichte rund um Borussia heraus und verlinken an dieser Stelle auf das entsprechende Online-Angebot der jeweiligen Zeitung.

23.Jan.2019

Kramer: „Erfolg der Mannschaft steht über allem“

Wir haben uns vor dem Spiel am Samstag (15.30 Uhr) gegen den FC Augsburg mit Christoph Kramer über...


22.Jan.2019

Plea pausiert beim Start in die Trainingswoche

Mit einer Einheit am heutigen Dienstagvormittag hat die die FohlenElf die Trainingsarbeit vor dem...


22.Jan.2019

15. Erinnerungstag im deutschen Fußball

Bereits zum 15. Mal findet der Erinnerungstag im deutschen Fußball unter dem Motto „Nie wieder!“...


22.Jan.2019

Unibet neuer Sportwetten-Partner Borussias bis 2022

Unibet ist mit Beginn der Bundesliga-Rückrunde neuer offizieller Sportwetten-Partner von Borussia.


22.Jan.2019

Jetzt noch Tickets für Augsburg und Berlin sichern

Für die beiden nächsten Heimspiele gegen den FC Augsburg und Hertha BSC sind noch Tickets verfügbar.


23.Jan.2019

Gladbach gibt Cuisance und Zakaria nicht ab: Eberl spricht Machtwort: Keine Chance!

Beide sollen sich wie Xhaka durchbeißen


23.Jan.2019

Gladbachs Stürmer spielte noch keine Sekunde: Drmic vor ungewisser Zukunft

Mehrere Vereine sollen interessiert sein, er weiß von nichts


22.Jan.2019

Offensiv-Alarm bei Borussia: Super-Fohlen Plea und Hazard angeschlagen

Damit fehlten gleich mal satte 28 Scorerpunkte auf dem Platz.


22.Jan.2019

Gladbachs Ginter feiert Köln-Sause: „Handballer sind die härteren Jungs"

Fußball-Weltmeister begeistert vom Fight gegen Kroatien


22.Jan.2019

Borussia Mönchengladbach: Wird er bleiben? Oscar Wendt winkt ein neuer Vertrag

Der Kontrakt des 33-jährigen Schweden läuft im Sommer aus.


18. Dez. 2018

Es könnte der achte Heimsieg werden…

Borussia Mönchengladbach – 1. FC Nürnberg, ein kurzer Blick aufs Spiel Heute tritt unsere Borussia ihr achtes Heimspiel an. Es

 


14. Dez. 2018

So langsam darf man wohl mal träumen… oder???

Das Jahr und auch die Hinrunde der Bundesliga neigt sich dem Ende zu und als Gladbacher darf man doch

 


05. Nov. 2018

Fünf Heimspiele – Fünf Heimsiege

Das war mal wieder eine starke Leistung unserer Borussia im eigenen Wohnzimmer. Doch lange mussten wir diesmal auf die Erlösung

 


22. Okt. 2018

Hofmanns erster Dreier !

Einen (nicht ganz echten) Hattrick mit Zusatz bitte ! Jonas Hofmann und Hazard bescherten uns bei diesem Heimspiel gegen den

 


20. Okt. 2018

Hip Hip Hurra, es ist wieder Bundesliga

Nach dem grandiosen Sieg unserer Borussia in München und einem enttäuschenden Auftritt unserer Nationalelf in der Nationsleague dürfen wir uns

 


23.Jan.2019

Rode, Balerdi & Co.: Wintertransfers der Erstligisten


22.Jan.2019

Pause für Hazard und Plea

Auf seine zwei Top-Torjäger musste Dieter Hecking am Dienstag beim Start in die neue Trainingswoche verzichten. Alassane Plea und Thorgan Hazard sind nach dem Auftaktsieg in Leverkusen (1:0) angeschlagen. Bei Plea geben die nächsten Tage Aufschluss, ob es für das Spiel gegen den FC Augsburg am Samstag reicht.


22.Jan.2019

"Das sage ich nicht nur so..." - Kramers Reservistenrolle bei den Fohlen

Persönlich ist es für Christoph Kramer bisher eine eher enttäuschende Saison. In lediglich sechs von 18 Spielen stand er für die Fohlen in der Bundesliga auf dem Platz. Seine Mannschaft ist jedoch erfolgreich und will nach dem Sieg in Leverkusen auch gegen Augsburg weiter oben dranbleiben.


21.Jan.2019

Sommer und Co.: Schon acht Mal stand die Null

Das Tor von Alassane Plea reichte den Fohlen in Leverkusen, um gleich den ersten Dreier des neuen Jahres einzufahren. Denn schon zum achten Mal in dieser Saison blieb Borussia Mönchengladbach ohne Gegentor. Das liegt an einer starken Abwehrarbeit der gesamten Mannschaft - und an einem exzellenten Torhüter.


21.Jan.2019

Kann Gladbach noch in den Titelkampf eingreifen?

Borussia Mönchengladbach startete mit einem 1:0-Erfolg in Leverkusen in die Rückrunde. Die Hecking-Elf hat neun Punkte Rückstand auf Dortmund und liegt drei Zähler hinter dem FC Bayern. Können die Fohlen noch ganz oben angreifen?


23. Jan. 2019

Borussia Mönchengladbachs Brasilianer: Raffael kündigt Comeback im Februar an

Der Brasilianer will in zwei bis drei Wochen wieder auf dem Platz trainieren. Derweil bereiten drei andere Gladbacher Verletzungssorgen.

 


23. Jan. 2019

Wer ist der Boss bei Borussia?

Die Chef-Frage bei der Borussia ist heute das Thema bei Karsten Kellermann und Sebastian Hochrainer im „Fohlenfutter-Podcast“. Außerdem blicken die Beiden auf das erste Heimspiel der Rückrunde gegen Augsburg.

 


23. Jan. 2019

Starkes defensives Zentrum: Das magische Dreieck der Borussia

Die Gladbacher sind schon wieder zurück in der Erfolgsspur. Die Grundlage dafür ist eine starke Defensive, die mit 18 Gegentoren nun sogar die beste der Liga ist. Die Hauptdarsteller: Yann Sommer, Matthias Ginter und Nico Elvedi.

 


22. Jan. 2019

Gegen den FC Augsburg: Karten gewinnen für Borussias Spiel

Die Rheinische Post und Borussias Hauptsponsor Postbank verlosen Tickets für das Spiel gegen den FC Augsburg am Samstag.

 


22. Jan. 2019

231 Bundesliga-Spiele für Gladbach: Herrmann zieht an Netzer vorbei

Patrick Herrmann hat nun ein Bundesligaspiel mehr für Borussia gemacht als Gladbach-Legende Netzer. Mit seinem nächsten Einsatz überholt er auch Rainer Bonhof.

 


22.Jan.2019

Zur Gladbacher Auswärtsstatistik

Auswärtssiege in Leverkusen waren traditionell eher eine Rarität für den VFL, 16 Jahre lang (zwischen 1994 und 2010) gab es gar keinen Sieg bei der Werkself, eine Bilanz die in den vergangenen Jahren aufgebessert werden konnte: Von den letzten 9 Aufeinandertreffen in der Bayarena konnte Borussia immerhin 4 für sich entscheiden. Auswärtssiege sind aber insgesamt eher selten für die Fohlenelf in dieser sonst so überzeugenden Saison, nur 3 gegenüber 8 Heimsiegen bislang. Natürlich gewinnen fast alle Teams mehr daheim als auswärts, aber der siebte Platz in der Auswärtstabelle im Vergleich zum zweiten Platz (und das auch nur weil Dortmund ein Spiel Vorsprung hat) in der Heimtabelle hat, deutet doch an, dass die Gladbach im Borussia-Park relativ besser auftritt als in der Ferne. Es gibt allerdings eine potentiell sehr gute Erklärung für diese Diskrepanz: Die bisherigen Heimgegner waren schwächer als die Auswärtsgegner. Dies lässt sich schnell mit ein paar Zahlen belegen: Die Gäste im Borussiapark in dieser Saison belegten nach der jetzigen Tabelle durchschnittlich Rang 13, während die Gastgeber auf einen Durchschnitt von 7.5 kamen, ein statistisch signifikanter Unterschied. Heisst das aber nun, dass die Diskrepanz zwischen Auswärts und Daheim nur an der Stärke der Gegner liegt oder wie verteilt sich der Anteil von Heimspieleffekt und Gegnerstärke. Dies lässt sich statistisch mit einer sogenannten multiplen Regression feststellen. Nehmen wir z.B. mal die Anzahl der geschossenen Tore als eine mögliche Zielgröβe. Der Schnitt liegt hier auswärts bei 1.4, daheim etwa doppelt so hoch bei 2.9. Das Durchrechnen einer linearen multiplen Regression mit den erklärenden Variabeln Heimspiel (Ja/nein) und Tabellenplatz (Stand heute) des Gegners ergibt nun folgendes: Borussia würde auswärts beim Tabellenneunten (wir nehmen einen Mittelfeldrang als Referenz) erwartungsgemäβ 1.37 Tore erzielen, wäre das Spiel statt dessen ein Heimspiel erhöht sicher der Wert um 1.58 auf 2.95. Die Analyse sagt uns auch, dass dieser Unterschied von fast 1.6 Toren signifikant ist (p=0.013). Für jede Änderung der Gegnerstärke um einen Platz ändert sich die erwartete Torzahl aber nur um -0.02 (d.h etwas höher wenn der Tabellenplatz einen hohe Zahl, also schlecht, ist und niedriger für Spitzenteams), eine sehr geringfügige Änderung, die auch statistisch absolut nicht signifikant ist (p=0.735). Auf Grund dieser Ergebnisse würde man folgern, dass zumindest was das Tore schiessen angeht, Borussia daheim mehr als doppelt so oft trifft und die Gegnerstärke nichts damit zu tun hat. Das mag überraschend klingen, aber schaut man sich die Spiele an so stellt man fest, dass Gladbach 10 seiner 14 Auswärtstore in 4 Spielen bei den Bayern, in Bremen, in Wolfsburg und bei Hertha erzielt hat, alles Teams der oberen Hälfte, wohingegen bei den Abstiegskandidaten Freiburg und Augsburg jeweils nur ein Treffer gelang. Diese Art von Analyse kann man nun auch fuer die Gegentore oder erzielten Punkte durchführen. Bei letzteren erhält man, dass wir auswärts beim Neunten 1.21 Punkte erwarten können, daheim jedoch 1.77 mehr, also 2.98 (nein, der statistischen Analyse ist nicht bewusst, dass mehr als 3 Punkte nicht geht!), was wiederum hochsignifikant ist (p=0.008). Die Änderung für jeden Tabellenplatz beträgt aber nur sehr unsignifikante (p=0.91) 0.006 Punkte. D.h. wiederum spielt auch bei Punkten die Stärke des Gegners keine Rolle, sondern nur ob es ein Heimspiel ist oder nicht. Auch hier macht sich bemerkbar, dass die 3 Auswärtsiege gegen starke Teams in den Top 10 erzielt wurden, aber in Freiburg und Augsburg nur ein Punkt geholt wurde. Es scheint sich also anzudeuten, dass es nicht der Spielplan ist, der uns ein verfälschtes Bild von heimstarken und auswärts nicht ganz so starken Gladbachern gibt, sondern dieser Unterschied wirklich existiert. Wer sich nicht nur die Ergebnisse sondern auch die Spielweise anschaut, wird das bestätigen können. Man muss allerdings dazusagen, dass unsere statistische Spielerei einige Einschränkungen mit sich bringt. 1) Man sollte auf einer Regressionsanalyse basierend nie Vorhersagen treffen in Bereichen für die man keine Daten zur Verfügung haben. In unserem Fall bedeutet dass, da Borussia zu Hause nur gegen Teams zwischen Platz 5 und 18 gespielt hat, können wir wenig sagen, wie das wohl gegen die Top 4 werden wird. Bzw andersrum hat man auswärts gegen Teams zwischen Platz 1 und 15 gespielt, kann also wenig darüber sagen wie es gegen die Manschaften auf den Abstiegsrängen laufen wird. 2) Eine solche Analyse geht davon aus, dass man es mit einer homogenen Population von Spielen zu tun hat, d.h. der Erfolg hängt nur davon ab ob es ein Heimspiel ist und evtl. von der Gegnerstärke, wohingegen Formschwankungen Borussias als purer Zufall modelliert werden, der sich über die Zeit nicht systematisch ändert. Glaubt man dieser Annahme, dann sind die Aussichten für die Borussia rosig, denn es folgen nun noch 9 Heim und nur noch 7 Auswärtsspiele, so dass die Punkteausbeute eher besser als schlechter werden sollte. Ich persönlich glaube allerdings, dass die Borussia im Herbst zeitweise über ihrem langfristigem Niveau gespielt hat und erwarte daher einer normale und somit etwas schwächere Form in der Rückrunde (lasse mich aber mit Freuden eines besseren belehren, was das angeht). 3) (Dieser Punkt darf von Statistiklaien gern übersprungen werden und wendet sich eher an die Nerds unter unseren Lesern) Lineare Regression nimmt eigentliche normalverteilte Daten an, bei Toren oder Punkten sollten eher Poisson-Regression oder ordinale Regression benutzt werden. Wir können versichern, dass die Ergebnisse bei diesen Methoden relativ unverändert bleiben und verzichten auf sie auf Grund der einfacheren Kommunikation. Auch könnte man eine Interaktion im Modell berücksichtigen (unterschiedliche Abhängigkeit von der Gegnerstärke Wenn die Diskrepanz zwischen Auswärts- und Heim-Borussia nicht durch den Spielplan und stärkere Auswärtsgegner in der Hinrunde zu erklären ist, fragt man sich natürlich woran sonst es wohl legen mag. Zum einen ist da der allgemeine Effekt, der die meisten Mannschaften betrifft. Vertrautheit mit den Gegegebenheiten, keine Anreisestrapazen, Zuschauerunterstützung (und damit auch unterbewusste Beeinflussing des Schiedsrichters), usw… das alles sind Faktoren die dazu führen, dass es im Fuβball einen definitiven Heimvorteil gibt, der sich in allen Ländern und Ligen feststellen lässt. Der Unterschied zwischen Heim und Auswärtstabelle zeigt aber, dass dieser Effekt bei Borussia gröβer als bei anderen Teams zu sein scheint. Das mag an der Jugend einiger Spieler (Neuhaus, Cuisance, Elvedi) liegen oder aber daran, dass das Borussia-System besonders anfällig ist, wenn der Gegner agressiver agiert, wie das Heimmanschaften typischerweise tun. Das alles ist aber eher Spekulation. Letzendlich ist es auch egal, woher die Punkte kommen, sobald es nur genug davon sind: 2016 zog man als dritter der Heimtabelle und zwölfter der Auswärtstabelle in die Champions-League ein, was keinen daran gehindert hat die Duelle mit Barca, ManCity und Celtic zu geniessen.


21.Jan.2019

Meilenstein

Die Experten waren sich einig: Der Angriffsfußball von Peter Bosz und die offensiv hervorragend besetzte Bayer-Mannschaft, das passt einfach zusammen. Deutliche Siege in der Wintervorbereitung gegen Twente Enschede und PEC Zwolle bestätigen dies. Währenddessen musste der Gegner vom ersten Rückrundenspieltag unangenehme Testspielniederlagen gegen Magdeburg und Standard Lüttich hinnehmen. Was sollte da schon schiefgehen für die Werkself? Die Antwort gab es am Samstagnachmittag, als sich wieder einmal die höchst durchschnittliche Prognosefähigkeit von Ergebnissen aus der Vorbereitung unter Beweis stellte. Solche Partien sind letztlich nicht mehr als eine bessere Trainingseinheit, die den Fans die Wartezeit bis zum Ligastart verkürzen hilft. Der Neu-Trainer-Effekt verpuffte in Leverkusen bereits nach knapp 10 Minuten. Nach durchwachsenem Beginn fand Borussia nämlich immer besser ins Spiel und behielt den Gastgeber zumindest in der ersten Halbzeit so gut im Griff, dass dieser zu keiner einzigen zwingenden Torchance kam. Gladbach nutzte dagegen gleich die erste und hätte durch Elvedi noch vor dem Seitenwechsel auf 2:0 erhöhen können. Bis zu diesem Zeitpunkt war die Führung verdient, da die Mannschaft von Dieter Hecking die abgezocktere Mannschaft gewesen war. Die zweite Spielhälfte zeigte dann aber, dass Borussia noch die absolute Qualität fehlt, um eine solch stabile Leistung über 90 Minuten abzurufen. Als Leverkusen einen Gang hochschaltete, wankte die zuvor so sattelfeste Defensive einige Male bedenklich – insbesondere die Außenverteidiger waren dem zunehmenden Druck nur unzureichend gewachsen. Offensiv konnte so gut wie gar keine Entlastung geleistet werden. Es dauerte bis zur 80. Minute, dass Borussia mal wieder gefährlich vor das gegenerische Tor kam und sich so vom Leverkusener Dauerdruck zumindest kurzzeitig erholen konnte. Ein weiteres Dilemma besteht darin, dass lediglich im zentralen Mittelfeld ohne größere Qualitätseinbußen gewechselt werden kann. Diese Probleme weisen bis auf zwei Mannschaften aber alle Vereine der Bundesliga auf. Dass es am Samstag zum schmeichelhaften Sieg reichte, hatte mehrere Gründe: zuvorderst ein überragender Yann Sommer, der an seine Topform der Hinrunde anknüp fte und derzeit zu den besten Torhütern der Bundesliga gehört. Ein weiteres Qualitätssiegel der Fohlenelf 2018/19 ist die Defensivzentrale, in der Tobias Strobl vieles vorab wegräumt. Mathias Ginter zeigte sich unbeeindruckt von seiner Verletzungspause und lieferte seine mittlerweile schon gewohnte Standardleistung auf höchstem Niveau ab. Sein Nebenmann Nico Elvedi wiederum unterstrich einmal mehr, dass ihm in dieser Saison den Sprung vom soliden Bundesligaverteidiger hin zu einem absoluten Leistungsträger gelungen ist. Neben all diesen Gladbacher Qualitäten war es eine gehörige Portion Glück, dass die entscheidenden Bälle nicht ihren Weg ins Tor fanden. Bayer wiederum fehlte es bei aller Offensivpower an der absoluten Qualität, was die Effizienz angeht. Einen zuverlässigen Torjäger, wie einst Stefan Kießling, haben die Leverkusener derzeit nicht. Ganz im Gegensatz zum Gast, bei dem die Kaltschnäuzigkeit von Alassane Plea einmal mehr den Unterschied machte. Die Leistungssteigerung von Spielern wie Elvedi, Hazard, Hofmann oder Strobl; das konstant hohe Niveau von Ginter, Stindl oder Sommer und die neuen Impulse durch Plea oder Neuhaus. So erklärt sich das Erfolgsrezept dieser Saison, in der sich die Mannschaft von Dieter Hecking den 3. Platz redlich verdient hat. Der Erfolg in Leverkusen war ein wichtiger Meilenstein zum Rückrundenstart, durch den sich Borussia hinter den vom Umsatz deutlich besser gestellten Teams aus Dortmund und München als „Best of the Rest“ schon mit 5 Punkten von der Konkurrenz abgesetzt hat. Es ist aber noch ein weiter Weg und bedarf 16 weiterer konzentrierter Leistungen, damit dieser „Titel“ auch nach 34 Spieltagen Bestand haben wird.


19.Jan.2019

Abwehrschlacht gewonnen!

Dieter Hecking vertraute in Leverkusen der erwarteten Startelf. In der Viererkette liefen Wendt, Elvedi, Ginter und Lang auf, davor verteidigte Strobl als einziger Sechser. Die offene Frage, wer von den vier Kandidaten die beiden verbleibenden Mittelfeldpositionen besetzen würde, wurde dahingehend beantwortet, dass Hofmann und Zakaria den Vorzug vor Neuhaus und Cuisance erhielten. Im Angriff starteten erwartungsgemäß Plea, Stindl und Hazard. Das Spiel begann mit einer offensiven Leverkusener Mannschaft, die in den ersten Minuten durchaus den Eindruck machte, Borussia Mönchengladbach überrollen zu wollen. Es dauerte jedoch nicht lange, bis die Gladbacher die Lage in den Griff bekamen und dann für den Rest der ersten Halbzeit nicht mehr allzu viele Leverkusener Chancen zuließen. Borus sia stand relativ tief, ließ die Gegner kommen und bei eigenem Ballbesitz Ball und Gegner sehr geschickt laufen, mit einer gelungenen Mischung aus sauberem Kurzpassspiel hinten raus und gelegentlichen langen Bällen. Mitte der ersten Halbzeit wurde Borussia deutlich stärker und man hatte das Gefühl, dass jederzeit einer der gut angelegten Konter zum Ziel führen könnte. In der 37. Minute war es dann ei ne tolle Kombination zwischen Stindl, Hofmann und Plea, die letzterer zum in dieser Phase nicht mehr überraschenden Führungstor abschloss. Nach ein paar Minuten des Schocks reagierten die Leverku sener mit deutlich intensivierten Offensivbe mühungen, scheiterten jedoch ein ums andere Mal an der gut stehenden Gladbacher Abwehr. Demgegenüber hatte Borussia noch zwei gute Chancen in Form eines Kopfball von Elvedi sowie eines Schusses von Hazard jeweils nach einer Ecke. Nach der Pause ging es ohne personelle Wechsel weiter. Auch das optische Bild auf dem Platz war sehr ähnlich. Leverkusen stürmte, Gladbach verteidigte mit einer sauberen Staffelung und gutem Abwehrverhalten. Große Aufregung dann in der 55 Minute, als Havertz völlig frei vor Sommer auftauchte und über dessen ausgestreckte Arme fiel. Da Sommer jedoch zuvor am Ball war, gab es keinen Elfmeter, wie das von den Leverkusenern vehement gefordert wurde. In der Folgezeit wurde das Spiel ein wenig hektischer. Kleinere Fouls im Mittelfeld nahmen zu. In dieser Phase kassierte Oscar Wendt auch die erste gelbe Karte der Partie nach einem unabsichtlichen Tritt auf den Knöchel von Bailey. Danach häuften sich die Chancen für Leverkusen. Dabei hatte Borussia mehrfach das Glück des Tüchtigen, dass der Ausgleich nicht fiel – und einen guten Torwart. Es gelang aber nicht mehr wie in der ersten Halbzeit, das Spiel zu beruhigen und den Leverkusenern das Tempo zu nehmen. In der 71. Minute kam Herrmann für Plea. Der Leverkusener Druck hielt an, Borussia konnte sich kaum mehr befreien. Die Schlussviertelstunde begann erneut mit einer Glanzparade von Sommer. Aus dem Nichts heraus dann in der 80. Minute ein Konter, bei dem Hofmann nur hauchzart die Entscheidung verpasste – einer der sehr wenigen guten Angriffe Borussias in der zweiten Halbzeit. Danach ging es weiter wie zuvor mit der Gladbacher Abwehrschlacht im Kessel von Leverkusen. Am Ende stand ein schwer erkämpfter, unzweifelhaft aber sehr glücklicher Sieg gegen Leverkusen. Kein Zweifel bestand daran, wer bester Gladbacher war: Yann Sommer, der eine Weltklasseleistung bot.


17.Jan.2019

Weichenstellung in Leverkusen

Die knallharten Fans vom Pfeilewerfen, Wintersport und Outdoor-Schach werden bedauern, dass ihre Lieblingsportarten ab diesem Wochenende medial wieder weniger Beachtung finden werden, aber Fuβballfreunde dürfen sich freuen, dass die Winterpause in diesem Jahr mit 4 Wochen vergleichsweise kurz war und der Ball wieder rollt. Bevor eine gemeine Rückrunde einem womöglich alles kaputt macht, wollen wir kurz einleitend die letzte Chance nutzen, auf Borussias beeindruckende Hinserie hinzuweisen. Die eher mühselige abschliessende englische Woche mit dem glücklichen 0:0 in Hoffenheim, dem Arbeitssieg gegen Nürnberg und der Niederlage in Dortmund mag dabei etwas verschleiern wie erfolgreich der VFL in diesem Herbst war. Berücksichtigt man auch das Torverhältnis so war stand die Fohlenelf in ihrer Bundesligageschichte nur 4 mal besser in der Hinrundentabelle da, zuletzt 1976/77 . Auf die gleiche Punkteausbeute kam man immerhin zweimal in der jüngeren Vergangenheit und zwar 2011/12 und 2013/14 unter Lucien Favre. In diesen beiden Spielzeiten gab es dann aber mit 27 bzw 22 Punkten jedoch einen gewissen Abfall in der Rückrunde. Auch in diesem Jahr sollte man nicht unbedingt mit erneuten 33 Punkten rechnen, aber die werden auch nicht nötig sein, um das Ziel Europapokal zu erreichen, für das man sich vorerst eine sehr gute Ausgangsposition verschafft hat. Die Vorbereitung auf die Rückrunde lief durchwachsen bei der Borussia, aber immerhin folgte den zwei schwachen Testspielen während des Trainingslager im spanischen Jerez gegen Magdeburg und Standard Lüttich ein besserer Auftritt beim Telekom-Cup in Düsseldorf. Wichtiger als der Ausgang dieser Trainingsspiele ist vielleicht die Tatsache, dass sich die Personallage bei den Gladbachern wieder etwas entspannt hat. Zwar plagen Fabian Johnson (vor der Winterpause immerhin zweimal in der Startelf als rechter Verteidiger) muskuläre Probleme, aber mit Matthias Ginter als auch Jonas Hofmann befinden sich zwei der absoluten Leistungsträger der Hinrunde wieder voll im Training, so dass Dieter Hecking am Samstag in Leverkusen wieder mehr Optionen hat als in den letzten Wochen vor dem Jahreswechsel. Eine dieser Optionen ist dabei Patrick Herrmann, der trotz zahlreicher Gerüchte um einen möglichen Wechsel zum VFB Stuttgart nun doch definitiv bis Saisonende bei Borussia bleiben wird. Es hängt wohl davon ab, wie matchfit sich die zurückgekehrten Ginter und Hofmann diese Woche im Training präsentieren, aber es ist gut möglich dass die Gladbacher am Samstag in Leverkusen mit der Stammelf (wenn es denn eine gab) der Hinrunde antreten werden, d.h. mit Lang wieder auf der rechten Verteidigerposition, dem Mittelfeld Strobl-Hofmann-Neuhaus und Stindl vorgezogen im Sturmzentrum mit Hazard und Plea von Aussen kommend. Nach einer mehrwöchigen Winterpause ist jede Mannschaft ein bisschen eine Wundertüte, aber für kaum einen Gegner gilt das wohl mehr als für Bayer Leverkusen. Abgesehen von 2 hohen Siegen in der Liga in Bremen und im Pokal im Borussiapark verlief der Herbst für die Tablettenelf eher unerfreulich, bevor man dann mit einigen positiven Ergebnissen im Dezember doch noch mit Anschluss an die Europa-League-Plätze in die obere Tabellen-Hälfte gelangte. Trainer Heiko Herrlich nützte das allerdings nicht mehr. Wenige Tage nachdem Rudi Völler mit gewohnter Eleganz den Fragen nach dem Trainer nach dem Spiel auf Schalke ausweichen konnte (nach letzten Meldungen ist Marcus Lindemann übrigens weiterhin Field-Reporter bei Sky), wurde Herrlich entlassen und inzwischen mit dem Niederländer Peter Bosz ersetzt. Der ehemalige Ajax und BVB – Trainer ist bekannt für seine Vorliebe für spektakulären Offensiv-Fuβball und hat auch in Leverkusen in den ersten Testspielen gleich das klassische niederländische 4-3-3 eingeführt, wobei Bailey und Bellarabi die seitenvertauschten Aussen bilden, Volland im Sturm-Zentrum agiert. Im offensiven Mittelfeld scheint Bosz auf Havertz und Brandt zu setzen, wohingegen es jetzt im Leverkusener Spiel nur noch einen Sechser gibt, der bislang entweder Baumgartlinger oder Aranguiz hiess. In der Defensive hat sich Sven Bender nach einer leichten Blessur im Testspiel gegen Zwolle wohl wiederholt, so dass es zu einem eher seltenen gemeinsamen Auftritt der verletzungsgebeutelten Bender-Zwillinge kommen könnte. Auf dem Papier ist dies eine beeindruckende Leverkusener Mannschaft, die am Samstag auf die Borussia wartet, aber das denkt man nun schon seit Saisonbeginn, ohne dass das Team sein Potenzial auch nur annähernd in Leistung ummünzen kann. Von Havertz mal abgesehen hat keiner der Starspieler bei Bayer konstante Normalform gezeigt, vor allem der in der Vorsaison noch so gefeierte Bailey blieb bisher weit unter den Erwartungen. Ob das nun mit neuem Trainer und neuem System auf einen Schlag alles besser wird, ist die groβe Frage. Auch wenn die Gladbacher Bilanz in Leverkusen ingesamt eher negativ ist und man bei der 6:1 Niederlage in Dortmund 2017 zuletzt keine gute Erfahrung mit einem Peter Bosz-Team machte, gibt es keinen Grund pessimistisch in die BayArena zu fahren. Die Defensive der Werkself hat bereits 29 Tore hinnehmen müssen und zeigt sich besonders bei Standards bislang enorm anfällig, so dass es für den zweitbesten Sturm der Liga Möglichkeiten geben sollte. Die Floskel, dass eine Rückrunde aus 17 Endspielen besteht ist genausso dämlich wie viele andere solcher Weisheiten, aber zumindest für Leverkusen hat dieses Spiel tatsächlich einen gewissen vorentscheidenden Charakter. Mit einem Sieg würde man Anschluss an die Europapokalplätze halten und mit nur noch 6 Punkten Rückstand auf die Borussia gar leise wieder an die Championsleague denken können. Umgekehrt droht bei einem Auswärtssieg der Borussia ein Versacken im Mittelfeld, eine Situation die man Mönchengladbach aus den beiden Vorjahren nur zu gut kennt. Es ist also ein klassisches „Sechs-Punkte-Spiel“ (und die Tatsache dass man das mit derselben Logik eigentlich über jedes Bundesligaspiel sagen könnte verschweigen wir an dieser Stelle dezent, um den dramatischen Schlusspunkt dieses Vorberichts nicht kaputt zu machen). Mögliche Aufstellungen: Borussia: Sommer – Lang, Elvedi, Ginter, Wendt – Strobl, Neuhaus, Hofmann – Hazard, Stindl, Plea Bayer: Hradecky - L. Bender , Tah , S. Bender , Wendell - Aranguiz - Havertz , Brandt - Bailey, Bellarabi - Volland Seitenwahltipps: Claus-Dieter Mayer: Offensiv präsentiert sich der Pillenclub tatsächlich stark verbessert, aber die Borussia startet mit einem 2:2 trotzdem ordentlich in die Rückrunde Michael Heinen: Bayer hat nach der schwachen Hinrunde einiges gutzumachen. Mit einem 2:1-Erfolg über Borussia wird ihnen der Auftakt hierzu leider gelingen. Christian Spoo: Neuer Besen, hohe Qualität. Leverkusen ist besser als beim letzten Aufeinandertreffen. Und wie das ausging, muss ich nicht bemerken. Ganz so arg wird's diesmal nicht. Aber nach dem 3:1 für Leverkusen ist klar, wer der Bosz ist. (Anmerkung der Redaktion: Wir übernehmen keine Verantwortung für gesundheitliche Schäden, die bei Lesern durch allzu schlimme Wortspiele in unseren Tipps verursacht wurden) . Thomas Häcki: Leverkusen kommt mit mehr Schwung aus der Winterpause und wirbelt die Borussia durcheinander. Nachdem 0:2 ist die Euphorie deutlich gebremst.


23.Dez.2018

Frohes Fest trotz Schönheitsfehler

Es hätte der krönende Abschluss eines überragenden Halbjahres werden können. Statt den Rückstand zur Spitze auf drei Punkte zu verkürzen und damit für die Rückrunde einen Dreikampf um die Meisterschaft auszurufen, verabschiedete sich Borussia durch das 1:2 in Dortmund vom nur kurz geträumten Titeltraum. Nach der Winterpause kann sich die Fohlenelf voll auf die Absicherung des Vorsprungs gegenüber der nachrückenden Konkurrenz konzentrieren. Platz 3 mit 33 Punkten und einem identischen Torverhältnis mit dem FC Bayern, die zweitbeste Offensive und Defensive der Bundesliga. Borussia hat allen Grund froh und stolz in die Winterpause zu gehen. Damit es aber nicht wie im Vorjahr einen Absturz im Frühjahr gibt, sollten auch die Warnzeichen der letzten Spiele nicht übersehen werden. In den letzten drei Auswärtsspielen war die Mannschaft den direkten Konkurrenten um die Champions-League-Plätze jeweils klar unterlegen. Richtig überzeugt hat Borussia auf fremden Plätzen nur in Bremen und München, mit Abstrichen war noch das 2:2 in Wolfsburg akzeptabel. In der Rückrunde besteht die Chance, diese Auswärtsbilanz mit bislang lediglich 9 Punkten aus 9 Spielen aufzupolieren, wenn die Fohlenelf zumeist zu Teams aus der unteren Tabellenhälfte reisen wird. Tritt man dort auf wie z. B. in Freiburg oder Berlin, könnte es bitter werden. Denn allein auf die imposante Heimstärke wird sich Gladbach nicht verlassen können, wenn u. a. mit Leipzig, München und Dortmund die besseren Teams der Liga in den Borussia-Park kommen. Andererseits sind die Heimsiege gegen die Kleinen nicht kleinzureden. Wie wenig selbstverständlich es ist, z. B. gegen Düsseldorf 3:0 zu gewinnen, hat die letzte englische Woche gezeigt. Borussia war der einzige Klub der Top4, der diese Hürde in dieser Hinrunde unbeschadet überstanden hat. Eine Spitzenmannschaft zeichnet es nicht zuletzt aus, gerade diese Pflichtsiege konstant einzufahren. Das ist Borussia in beeindruckender Weise gelungen. Überhaupt hat die Mannschaft keinen einzigen Zähler unglücklich verschenkt. Alle vier Niederlagen waren verdient, die Unentschieden in Augsburg und Wolfsburg gerecht, das in Sinsheim glücklich und zudem dem einmal mehr hilfreichen VAR geschuldet, der das Hoffenheimer Abseitstor zurecht aberkannte. Anders als im Vorjahr hat Dieter Hecking in dieser Saison bislang das Optimum aus seiner Mannschaft herausgeholt und damit seine Kritiker – auch auf dieser Seite – widerlegt. Die schwächeren letzten Wochen offenbarten das Kernproblem Borussias, das im Wesentlichen den Unterschied zur schwachen Vorsaison erklärt. Fallen einige Leistungsträger aus, so ist der Qualitätsverlust deutlich spürbar. In Dortmund war der einzig verbliebene Innenverteidiger ein 18jähriger Jungspund, der gegen Weltklasseangreifer wie Sancho oder Reus verständlicherweise Lehrgeld zahlte. Mit Stindl und Raffael fiel zudem der einstige Topsturm aus. Auch der BVB hatte ähnliche Ausfälle zu beklagen, konnte aber mit Weigl und Götze zwei deutsche Nationalspieler als Ersatz nominieren. Einen 20er-Kader auf annähernd gleich hohem Niveau können sich in der Bundesliga nur die beiden Spitzenklubs leisten, die einen doppelt bzw. dreimal so hohen Umsatz erzielen wie Borussia. Angesichts dieser finanziellen Nachteile und der Ausfälle war das knappe 1:2 in Dortmund aller Ehren wert. In Halbzeit 2 hätte man sich etwas mehr Mut gewünscht, aber wohin das gegen die blitzschnelle BVB-Offensive hätte führen können, verdeutlichte der Pokalauftritt gegen Leverkusen. Max Eberl wird sich in der Winterpause fragen müssen, ob er darauf vertraut, dass Borussias Verletzungsproblem aus den letzten Jahren tatsächlich überwunden ist, wie die ersten Monate der neuen Saison vermuten lassen. Bis auf die unglückseligen Doucouré und Raffael sollten alle derzeit Verletzten zum Rückrundenstart wieder verfügbar sein. Ob dies aber über 17 weitere Spieltage so bleibt, darauf sollte er sich nicht unbedingt verlassen. Je eine weitere brauchbare Alternative vorne wie hinten würden das Risiko minimieren, in eine ähnlich prekäre Situation zu kommen wie zuletzt und damit die Wahrscheinlichkeit einer Rückkehr in die Champions League deutlich erhöhen. Auch wenn die beiden Topeinkäufe des Sommers in den letzten Wochen besonders schwächelten, haben Plea und Lang – genau wie Neuhaus das Niveau der Mannschaft noch einmal deutlich erhöht. Während Eberl und Hecking zurecht die öffentlichen Lorbeeren für das tolle Abschneiden kassieren, sei zum Jahresabschluss ein Mann gewürdigt, dem ebenso großer Dank gebührt: Rolf Königs wechselte 1999 in den Vorstand – in einer der schwärzesten Stunden des Vereins – sportlich zwischenzeitlich auf den letzten Platz der 2. Liga abgerutscht, finanziell kurz vor der Insolvenz. Als absoluter Fußballlaie meisterte er zunächst als Vize hinter Adalbert Jordan diese prekäre Situation, um 5 Jahre später nach dessen Tod seine Nachfolge anzutreten. Trotzdem stand er zunächst in der Kritik, weil er sich mit manchmal unbedachten Worten zu sehr ins sportliche Geschäft einmischte und dabei nicht immer den Ton der Fans traf. Doch Königs lernte aus seinen anfänglichen Fehlern. Seine vermeintliche Eitelkeit stellt er seit Jahren in beeindruckender Weise hintan, indem er sich öffentlich bewusst zurückhält und sich fast nur noch in den vereinsinternen Medien äußert. Zudem holte er mit Rainer Bonhof und Hans Meyer zwei absolute Fachmänner ins Präsidium und garantierte so einen gesunden Ausgleich zwischen wirtschaftlicher (Königs, Söllner, Schippers) und sportlicher (Meyer, Bonhof, Eberl) Kompetenz in Borussias Führungsriege. Diese ausgewogene Kombo ist hauptverantwortlich dafür, dass Borussias Fans in diesen Tagen einmal mehr hoch zufrieden Weihnachten feiern und optimistisch in die Zukunft blicken können. In diesem Sinne wünscht auch Seitenwahl all seinen Lesern, die bis hierhin durchgehalten haben, ein frohes Fest und alles Gute für ein hoffentlich ebenso erfreuliches Jahr 2019.


21.Jan.2019

Das Momentum war auf Seiten der Borussia

Ein bärenstarker Keeper, ein eiskalter Torjäger, eine willensstarke Mannschaft und das nötige Glück bescherten Borussia Mönchengladbach den Sieg in Leverkusen. Die Leistung der Fohlen in der Einzelkritik.


20.Jan.2019

»Viel dafür getan, dass wir hier gewonnen haben«

Der Sieg von Borussia Mönchengladbach in Leverkusen war unter dem Strich etwas glücklich, aber keineswegs unverdient. So verließen die Borussen die BayArena mit der Erkenntnis, einen wichtigen ersten Schritt im neuen Jahr gemacht zu haben.


19.Jan.2019

1:0! Borussia glückt Auswärtssieg in Leverkusen

Mit 1:0 gewann Borussia Mönchengladbach am Samstag zum Rückrundenauftakt bei Bayer Leverkusen. Alassane Plea erzielte das Tor des Tages zu einem unter dem Strich glücklichen Auswärtssieg für die Fohlenelf.


17.Jan.2019

»Wir sind gespannt, ob sie so gut sind, wie sie tun«

Die Bundesliga startet in die Rückrunde, Borussia Mönchengladbach gastiert am Samstag um 15.30 Uhr bei Bayer 04 Leverkusen. Für Dieter Hecking und seine Mannen wird es durch den Trainerwechsel bei der Werkself eine kompliziertere Aufgabe, als ohnehin schon.


15.Jan.2019

»Manchmal ist es auch ganz gut, dass ich unter dem Radar fliege«

In 14 Bundesligaspielen stand Tobias Strobl in dieser Saison in der Startelf, doch so richtig in den Blickpunkt gerät der 27-Jährige nur selten. Im ausführlichen TORfabrik-Interview spricht er über eine Saison, in der auch für ihn persönlich vieles rundläuft.


22.Jan.2019

Borussia Mönchengladbach: Alassane Pléa fehlt verletzt beim Gladbacher Training

Gladbachs Topstürmer Alassane Pléa hat am Dienstag nicht mit der Mannschaft trainieren können. Ein Teamkollege von ihm trainierte nur individuell.


22.Jan.2019

Borussia Mönchengladbach: Oscar Wendt steht vor Rekordspiel - Vertrag könnte sich bald verlängern

Oscar Wendt beweist diese Saison bei Borussia Mönchengladbach, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Eine Klausel könnte bald dafür sorgen, dass der Schwede dies auch im nächsten Jahr tun kann. Trotzdem wollen die Gladbacher die Konkurrenz wohl erhöhen.


20.Jan.2019

Borussia M’Gladbach: Die Fohlen siegen in Leverkusen - Das Spiel in der Analyse

Borussia Mönchengladbach ist ein erfolgreicher Rückrundenstart in die Fußball-Bundesliga gelungen. Die Elf vom Niederrhein setzte sich im Rheinland-Duell bei Bayer Leverkusen mit 1:0 (1:0) durch und befindet sich mit nunmehr 36 Punkten als Tabellendritter weiter auf Europapokalkurs.


20.Jan.2019

Borussia M’Gladbach: Pléa und Sommer machen aus Silber Gold

Gladbachs Spitzenposition liegt auch am neuen Stürmer-Typ. Noch wichtiger aber ist die defensive Stärke.


20.Jan.2019

Borussia Mönchengladbach: Sommer verdient sicht „Eins plus mit Sternchen“ - Das sind die Noten für die Fohlenelf

Borussia Mönchengladbach ist mit dem 1:0 Sieg gegen Leverkusen perfekt in die Rückrunde der Bundesliga gestartet. Yann Sommer überragte dabei alle seine Mitspieler. Das sind die Noten für die Fohlen-Kicker.


Social Media

Smartphone-App

poster3

© 2018 BORUSSIAFANCLUB KLEVE. All Rights Reserved.